Psycho-
Urban-Analyse
(PUA)

Die Stadt auf der Couch.

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Die Stadt auf der Couch
Psycho-Urban-Analyse (PUA) ist eine experimentelle Aufmerksamkeits- und Verhaltenstechnik des Umherschweifens in der Stadt sowie eine Analysemethode, die das Feld und die Erkenntnisse psychogeographischer Forschung erweitert. Es handelt sich um eine besondere Technik der Stadterkundung, der Begegnung mit ihren Menschen und mit sich selbst – der Begegnung vor allem mit ihrem Unbewussten. Man bewegt sich intuitiv in den psychophysischen und sozial konstituierten Räumen der Stadt jenseits der Schwellen des eigenen und des kollektiven Bewusstseins. Lebenspraktisch kann die PUA einfach als ein experimentelles interaktives Spiel angesehen werden, als Verführung zum Rendezvous mit dem Zufälligen und der Leidenschaft der Möglichkeiten. Ein Experiment, das die Parameter der Wahrnehmung und der selektiven Blindheit neu konfiguriert, neue Erkenntnisse beschert und – nebenbei – das Leben bereichert, es aufregender und abwechslungsreicher macht.
In der Psycho-Urban-Analyse werden die Freudschen Techniken der gleichschwebenden Aufmerksamkeit des Analytikers und der freien Assoziation des Analysanden in psychogeographischem Sinn schöpferisch übertragen auf die zur Kunstform entwickelte Erkundung der interagierenden Triade des Unbewussten der Stadt, der Menschen, die in ihr leben, und des sie – und sich – erkundenden Umherschweifenden. Der interagierenden Triade zu begegnen bedeutet, von einem offenen Geheimnis wach gehalten zu werden. Die PUA perfektioniert die Kunst des „Hörens mit dem dritten Ohr“ (Reik): die empathische Kommunikation von Unbewusstem zu Unbewusstem. Diese Kommunikationsform verläuft weitgehend nonverbal, aber nicht nur über Pheromone, sondern über das Sehen mit dem dritten Auge, das Sprechen mit dem zweiten Mund und – pars pro toto – das Fühlen mit dem Bauchnabel. Es geht um Beziehungen jenseits der Gültigkeit des Satzes vom ausgeschlossenen Dritten.
Die PUA steht in der Avantgarde-Tradition der häufig gescheiterten Versuche einer Verschmelzung von Kunst und Leben. Sie stellt die écriture automatique der Surrealisten vom Kopf auf die Füße und verwandelt sie in action automatique. Das psycho-urban-analytische Umherschweifen in der Großstadt ist befreit von bewußten Zielvorstellungen und Zwecken. Es unterwirft sich idealiter keiner Zensur der Bewegungen, des Denkens, der Gefühle, des Geschmacks, des Verhaltens und Handelns. Zur Lockerung und Öffnung und zur Auflösung von Widerständen können aleatorische Hilfsmittel eingesetzt werden: Ein Münz- oder Würfelwurf bestimmt den nächsten Schritt, das nächste Verhalten. Alternativ zum spontanen Assoziieren kann der PU-Analytiker Reizvorstellungen ins Spiel einwerfen und neue Ausgangspunkte vorgeben. Nicht zuletzt – und das ist ein faszinierender Nebeneffekt beim Praktizieren dieser Technik – werden zahlreiche durch die Verdrängungsarbeit von Zivilisation und Zensur verworfene Wahrnehmungs-, Erkenntnis- und Genussmöglichkeiten wieder erschlossen. Mumifiziertes Begehren wird wieder zum Leben erweckt. Aber natürlich nicht rest- und reibungslos: man sollte auf herbe Erfahrungen und mögliche Enttäuschungen gefasst sein. Daher gehört zum notwendigen Habitus des PUA eine spielerisch-souveräne Gelassenheit, Frustrationstoleranz sowie Humor, Witz und – Selbstironie.

Fay ce que vouldras.* Überall hin kommt nur, wer jenseits von Gut und Böse ist
Der Umherschweifende ist zusammen mit der Stadt, in der er sich frei assoziierend bewegt, und den Menschen, denen er interagierend begegnet, Analysierter. Aber gleicherweise, und das macht die Sache etwas komplizierter, ist er ihr Analytiker, der die Stadt, ihre Menschen und sich selbst mit gleichschwebender Aufmerksamkeit beobachtet und ihnen zuhört.
Einfacher wird es, wenn man nicht allein, sondern zu zweit oder in Gruppen psycho-urban-analytisch umherschweift und die Rollen von Analysand und Analytiker wechselweise auf verschiedene Personen verteilt. Sind in einer Gruppe mehrere Analysanden, muss man natürlich der Einwirkung gruppendynamischer Kräfte gewahr sein. Bleiben wir der Einfachheit halber bei einer Verteilung der Rollen auf zwei Personen. Der achtsam, gelockert und offen begleitende – nicht aktiv handelnde – PU-Analytiker kann mit gleichschwebender Aufmerksamkeit das Geschehen, die Vorkommnisse und Beobachtungen nach Belieben mit allen Medien protokollieren, die ihm zur Verfügung stehen: mit schriftlichen Notizen, Zeichnungen, Skizzen, Fotos, Tonaufnahmen und Videos – oder mit selbst erfundenen Mitteln. Selbst die Stadt steht als Wunderblock zur Verfügung.
Wie wird die Methode der gleichschwebenden Aufmerksamkeit, die Freud empfahl, adäquat psycho-urban-analytisch – also in Bezug auf die Wahrnehmung aller Äußerungen der Stadt und der mit ihr und in ihr interagierenden Menschen – transformiert?
Freud empfahl eine möglichst weitgehende Ausschaltung aller Motivationen, die gewöhnlich die Aufmerksamkeit lenken: der persönlichen Vorurteile und Neigungen ebenso wie der theoretischen Annahmen und Vorlieben. Diese werden also auch bei der mehrsinnigen Wahrnehmung der interagierenden Triade – Stadt, Menschen und Umherschweifender – zurückgestellt. Der PU-Analytiker nimmt keinerlei Wertungen vor. Da die Stadt zu allen Sinnen spricht, sind von ihm – soweit wie möglich – die Bevorzugungen spezifischer Sinneswahrnehmungen hintanzusetzen. Die gleichschwebende Aufmerksamkeit des PU-Analytikers ist also ungleich komplexer als die des Psychoanalytikers: er hört nicht nur einer Stimme zu, sondern achtet gleichschwebend auf die Stadt, die Menschen und ihre Interaktionen, auf ihre Mimik und Gestik, ihre Pathognomien und Haltungen, Bewegungen und Verhaltensweisen. Er legt lauschend sein Ohr an die Resonanzräume der Körper und der Stadt. Er bevorzugt nicht vorgeblich Wichtiges, Auffälliges und Schrilles gegenüber dem scheinbar Belanglosen, Nebensächlichen und Unauffälligen. Zudem sollte der PU-Analytiker versuchen, die gewöhnlich dominierende visuelle Wahrnehmung durch verstärkte Aufmerksamkeit auf Geräusche, Gerüche, Geschmäcker und Tastbares zurückzustellen.
„Wie der Analysierte alles mitteilen soll,“ schrieb Freud, „was er in seiner Selbstbeobachtung erhascht, mit Hintanhaltung aller logischen und affektiven Einwendungen, die ihn bewegen wollen, eine Auswahl zu treffen, so soll sich der Arzt in den Stand setzen, alles ihm Mitgeteilte für die Zwecke der Deutung, der Erkennung des verborgenen Unbewußten zu verwerten, ohne die vom Kranken gegebene Auswahl durch eine eigene Zensur zu ersetzen“ (Freud, GW 8, 381)
Hiermit sind drei weitere wichtige Aspekte für eine erfolgreiche Psycho-Urban-Analyse genannt: Der PU-Analytiker macht weder logische noch affektive Einwendungen und trifft während seiner Aufzeichnungen keine bevorzugende Auswahl: er zensiert nicht.
Keine Zensur. Das ist zentral. Ebenso beim PU-Analysanden. Dieser stellt gleicherweise bei seinen Gängen durch die Stadt seine logischen, rationalen und vernünftigen sowie seine affektiven Vorlieben zurück. Er schlendert gelockert – gleichschwebend und entspannt – durch die Stadt und handelt jenseits ästhetischer und moralischer Erwägungen. Seine bisherigen politischen oder ökonomischen, geschmacklichen oder sexuellen Neigungen sind suspendiert. Er ist von seinen Usancen, Routinen und Gewohnheiten gelöst. Er tut, was er sonst nie tun würde. Er bewegt und verhält, denkt und fühlt so frei, wie er auf dem Diwan assoziiert. Er folgt, von Ansprüchen und Absichten befreit, den spontanen Impulsen und feinsten Regungen seines Körpers und seines Begehrens. Er vergisst ökonomische Überlegungen und ändert sein übliches Konsumverhalten. (Sicherheitshalber sollte man vor Beginn einer PUA seine Kreditkarten zu Hause lassen und einen festen, vorher begrenzten Geldbetrag ins Portemonnaie stecken.)
So speist er möglicherweise zusammen mit einer Gruppe taubstummer Schwuler eine Pansensuppe beim Türken, beißt auf einer Parkbank herzhaft in eine Honigwachtel oder schlürft argentinische Austern im Adlon. Er zensiert weder die Orte, die er besucht, noch die Menschen, mit denen er Kontakt aufnimmt. Sein frei flottierendes Begehren kann nicht mehr durch logische, moralische oder ästhetische Erwägungen ausgebremst werden. Er nimmt fast nie den kürzesten Weg von A nach B, dafür aber oft den schnellsten von U nach F. Schnell gerät er in einen Strudel, geht nicht über Los, folgt nicht den Verkehrsschildern oder Konsumaufforderungen, sondern schlendert mal gemächlich mal blitzschnell im assoziativem Zickzack umher. Er spricht fremde Menschen völlig grundlos an. Oder auch nicht, ebenso grundlos. Nimmt – mitten im Gespräch – ein Taxi, das ihn zum nächsten Ausgangsort bringt. Es hätte genauso gut ein Fahrrad oder Schlauchboot, die U-Bahn oder Huckepack sein können. Jede Erregung nimmt an jeder Kreuzung einen unvorhergesehenen Verlauf: im freien Spiel der Assoziationen folgt der PU-Analysand schmetterlingshaft den Anziehungs- und Abstoßungskräften, die von überallher auf ihn einwirken, und ebenso wechselhaft folgt er den Energien, die elektrisch von Punkt zu Punkt überspringen: seinen fixen Ideen. Er reagiert körperlich auf minimale unwillkürliche Regungen der Stadt, ihre Microexpressions, für die sein Sensorium sich zunehmend schärft. Die materielle Welt bahnt sich, sich ihm anverwandelnd, einen Weg in sein Unbewusstes, wie dieses sich, sich der Materie anverwandelnd, einen Weg in sie bahnt. Streckenweise agiert er in längeren Kettenreaktionen, läuft spontan den Lauf der Dinge, wenn der erste Dominostein kippt, bis unvermittelt seitlich einströmende Kräfte ihn wieder aus der Bahn reißen und dynamisiert in andere Situationen spülen. Er bewegt sich in der Stadt, wie andere sich in Träumen bewegen. Ihre Mitte ist für ihn überall, ihre Peripherie nirgends.
Er gerät in den Sog von Lokalen und Bars, die er abscheulich findet und sonst nie betreten würde – und gleitet durch Unterströmungen plötzlich wieder heraus. Er kommuniziert mit Menschen, Hunden oder dem Bierglas in seiner Hand, selbst wenn er sie nicht mag. Er denkt so logisch, dass sich die Balken biegen. Es kann also sein, dass er in einer geschmacklosen Bar landet, in einem Nachtclub Schach spielt oder in einem Internetcafé Cha-Cha tanzt. Er spricht – ohne Ansehen der Person, aber mit Blick in deren Augen – mit Touristen, Prostituierten oder Bankern, mit Floristen, Angestellten oder Künstlern. Gemeinsam geht es, Arm in Arm, frei assoziiert, weiter in einen White Cube, eine Black Box oder einen Dark Room. Als PUA-Horde ziehen sie weiter, sprechen gelöst oder verbindlich Frauen an wie Männer, Transen wie Hermaphrodite, Greise wie Kinder, Mütter wie Väter – jenseits jeder Absicht und Vorsicht. Und sind dabei verblüffend elegant oder fürchterlich geschmacklos. Zuweilen sind sie auch politisch unkorrekt oder moralisch streng, – aber immer – möglicherweise – ironisch. Und es scheint manchmal so, als seien sie ganzkörpererotisiert.
Egal, ob PUAs so oder so sprechen: Sie handeln und denken jenseits von Vernunft und Unvernunft, von Schön und Hässlich, Gut und Böse. Sie fragen, statt Antworten zu geben und antworten, statt auf Fragen zu schweigen. Und schweigen, wenn sie gewöhnlich reden würden. In gewisser Weise nehmen sie an jeder Straßenecke den Weg der linken Hand. Und der kann auch rechts liegen. Hinten oder vorn, unten oder oben. Oder nichts von alledem. Die Enden der X-, Y- und Z-Achse des Koordinatensystems, in dem sie sich orientieren – denken, fühlen und handeln – biegen sich in sich zurück. – PUA-Jivanmuktas. Weder religös noch atheistisch. Gleichschwebende Aufmerksamkeit – ein ozeanisches Gefühl.

„Where do we go from here?“
„Das ist doch völliger Unsinn“, könnte man einwenden, oder: „Wie soll denn das möglich sein?!“
Bevor ein vorschnelles Urteil gefällt wird, möchten wir daher – nicht so sehr, damit die Psycho-Urban-Analyse Aussichten hat, von der Krankenkasse anerkannt zu werden – noch einmal betonen, dass das Umherschweifen und der Zustand des PU-Analysanden, wie sie soeben andeutend beschrieben wurden, keineswegs Selbstzweck sind. PUA zielt auf gleitende Wahrnehmungsverschiebungen und -transformationen, Erkenntnisgewinn und die Ausbildung und Einübung eines neuen, unserer Zeit entsprechenden Habitus. Wäre zur Zeit Freuds die freie Assoziationen eines Patienten auf dem Diwan mit der Psychoanalyse selbst verwechselt worden, hätte man nicht nur nichts von ihr verstanden, sondern sie für einen schlechten Witz gehalten. Es klingt und es ist sicher lustig, sich assoziativ durch die Stadt treiben zu lassen und Orten und Menschen von Unbewusst zu Unbewusst zu begegnen.
PUA kann, auch dies könnte übersehen worden sein, durchaus gefährlich werden. Es ist daher Aufgabe des erfahrenen PU-Analytikers, von Zeit zu Zeit, bevor sich die Dinge ins Bedrohliche zu entwickeln beginnen, punktuell zu intervenieren und den Assoziationshandlungen minimalinvasiv einen anderen Verlauf zu geben. Wir geben freiheraus zu, dass – besonders in der Anfangsphase der PUA, in der noch erschreckend unerfahrene PU-Analytiker praktizierten – ein paar entgleiste PU-Analysen, die glücklicherweise als PUA nicht erkannt wurden, für Aufsehen gesorgt haben. Wir warnen daher davor, ‘wildes’ PUA ohne erfahrene PU-Analytiker zu betreiben. Und man sollte PUA nur dann praktizieren, wenn man physisch fit und psychisch gefestigt ist und die erforderlichen Habitusvoraussetzungen mitbringt. Dann wirkt PUA – die Liste der endorphinen Wirkungsingredienzen ist lang – als natürliches Energeticum, als Exitantium und Aphrodisiacum, als Euphoricum und Phantasticum. Lecker.

Go underground.
Wie man ahnt, hat die Psycho-Urban-Analyse, da sie in aller Öffentlichkeit in den Untergrund führt (und nicht in einer verschwiegenen Analytikerpraxis ausgeübt wird), gesellschaftlich sicht- und spürbare Konsequenzen. Zumal sie zunehmend praktiziert wird. Wir sind überzeugt, dass die Gesellschaft sich mit der Zeit an das vermehrte Auftauchen und Umherschweifen von PU-Analysanden / Analytikern gewöhnt. Sie wird das neue urbane Phänomen, obwohl es zunächst heftig kritisiert und angefeindet werden wird, letztlich nicht nur akzeptieren, sondern begrüßen. Bis zur völligen Gewöhnung wird es sicher noch eine Weile und einige Schlagzeilen lang dauern, aber man wird schnell bemerken, dass das zunehmende Umherschweifen von PUAs die Lebensqualität in den Städten ungemein bereichert. Es herrscht keine Langeweile mehr und der stumpf gewordene Möglichkeitssinn der Menschen schärft sich wieder. PUA führt Menschen unterschiedlichster Provenienz zusammen, überwindet urbane und milieuspezifische Distanzen und Trennungen, beseitigt Vorurteile und durchkreuzt Zensuren, macht soziale Grenzen, die gewöhnlich ängstlich gewahrt werden, durchlässiger und entfaltet so eine alle Schichten der Gesellschaft durchdringende, sie transformierende und neustrukturierende Kraft. Überall geschieht plötzlich Unvorhergesehenes, Geheimnisvolles und Überraschendes. Selbst das Unmögliche scheint mit einem Mal möglich zu sein. Sicher werden Irritationen und Schocks nicht ausbleiben, aber immer mehr Menschen beginnen sich angstfrei auf das Unerwartete einzulassen. Sie entschließen sich für ein Leben ins Offene, für ein Leben ins Volle, – mit einem Wetterleuchten von Ereignissen am Horizont.
PUA führt zusammen, was künstlich, konventionell und strukturell getrennt war, – und selbstverständlich kommt es dabei nicht nur zu phantastischen Liebesgeschichten und rasenden Freundschaften, sondern auch zu konspirativen Begegnungen, zu Liaisons dangereuses und explosiven Mischungen. Äußerlich ist ein PUA von normalen Menschen nicht zu unterscheiden, bis er mit einem Mal durch seine Handlungen ahnen oder erkennen lässt, dass er Praktizierender ist. Man beginnt mit einem anderen Bewusstsein zu leben. Wenn man seine Wohnung verlässt, um ein paar Brötchen zu holen, kann es sein, dass man drei Tage später zurückkehrt, um seinen Umzug nach Kuala Lumpur zu regeln. Man wird PUA nicht mehr missen wollen. Mit jedem einzelnen PUA wird eine Utopie im Hier und Jetzt gelebt, die mit der allmählichen Umstrukturierung des Habitus von immer mehr Adepten nach und nach das gesamtgesellschaftliche Leben erfasst und neu strukturiert. Die PUAs werden einfach nicht mehr wegzudenken sein. Sie gehören so selbstverständlich zur Gesellschaft dazu, wie in früheren Zeiten Narren in sie integriert waren. Da in den westlichen Gesellschaften die Sozialfigur des Narren fehlt und die vakante Stelle durch TV-Komödianten oder Künstler nur unzureichend ausgefüllt wird, ist die allmähliche Verbreitung von PUA ein Geschenk des Himmels.

Quintessenzen. Kartographie des Unerschöpflichen.
Bei PUA geht es um die Einübung neuer urbaner Körper-, Wahrnehmungs- und Verhaltenstechniken und um Erkenntnis. PUA lässt sich daher nicht – ebenso wenig wie die Psychoanalyse auf ein paar Sitzungen – auf gelegentliches Umherschweifen reduzieren. Dieses sollte wöchentlich oder monatlich über einen längeren Zeitraum praktiziert werden und, jedes Mal im Anschluss, durch den PU-Analytiker gemeinsam mit dem PU-Analysanden ausgewertet werden.
Eine effektive Psycho-Urban-Analyse kann ein oder zwei Jahre oder länger dauern, je nach verfügbarer Zeit und gewünschter Intensität. Letztlich wird man sie lebenslang praktizieren wollen.
Freies gedankliches Assoziieren ist leicht, frei assoziierendes Umherschweifen und gleichschwebende Aufmerksamkeit in der Stadt sind dagegen schwer, vor allem anfangs, da es einerseits Übung erfordert, sich in die nötige Lockerheit und Gelassenheit, in den PUA-Habitus, einzustimmen. Wir empfehlen daher, mit einfachen Lockerungsübungen zu beginnen und den Focus zunächst auf spezifische Bereiche zu richten. Andererseits ist die interagierende Triade, die gleichschwebend wahrgenommen, dokumentiert und anschließend analysiert werden soll, ein hochkomplexes und dynamisches Phänomen.
Die Auswertung des Umherschweifens erfolgt aus dem Gedächtnis und auf Basis der Protokolle, aber mithilfe nicht nur des Verstandes, sondern auch der Imagination und der Intuition. Sie ist insofern analytisch und synthetisch zugleich, immer jedoch wird sie provisorisch bleiben, unabschließbar. Es ist eine Auswertung keineswegs nur von ‘Fakten’ – und seien diese Fakten so schwer fass- und bestimmbar wie Stimmungen, Atmosphären, Empfindungen, Gefühle oder Ahnungen, Kräftegemenge und Antriebskonstellationen. Die Aufzeichnungen werden eher jener alten Mauer gleichen, deren Betrachtung Leonardo zur Anregung des künstlerisch-schöpferischen Geistes empfiehlt, eine alte unansehnliche Mauer, von der Farbe und Putz abbröckeln, an die Passanten im Vorübergehen gespuckt und an der das Wetter und die Zeit ihre Spuren hinterlassen haben. Die Auswertung schließt neben dem sogenannten Faktischen auch Fiktives mit ein, Mögliches und Imaginäres, an deren kurzes Aufblitzen oder hintergründiges Leuchten man sich erinnert. Es geht darum, spezifische Verknüpfungen, Strukturen und Muster, Wechselwirkungen und Rückkopplungen sowie vektoriale Kräfte und ihre Konstellationen in dem, was getan und empfunden wurde, geschehen ist oder hätte geschehen können, zu entdecken und zu dechiffrieren: was der bzw. das Analysierte – also die unbewusst zu unbewusst interagierende Triade aus Stadt, Menschen und Umherschweifendem – enthüllt haben. Was das dritte Ohr hören, was das dritte Auge sehen konnte. Was die zweiten Münder gesagt und die Bauchnabel gespürt und kommuniziert haben. Was an den geheimen Kabinetten und den Resonanzräumen der Körper und der Stadt erlauscht wurde und welcher Türspalt Einblick gewährte. – Wo und wann und wie erfolgten in der triadischen Interaktion Verlangsamungs- oder Beschleunigungsprozesse, Verdichtungen oder Auflösungen, Wendungen oder Volten, Kehren oder Enantiodromien des Wahrnehmens und Fühlens, des Denkens und Handelns? Wodurch zeichnen sich ihre spezifischen Qualitäten und Intensitätsgrade aus? Auch hier gilt es, mit dem ganzen Körper aktiv passiv zu imaginieren und zu denken und auch die Stadt mitdenken zu lassen.
Aus der akkumulierten Menge der scheinbar belanglosen Erfahrungen – Aktionen, Geschehnisse, Gespräche, Beobachtungen, Empfindungen, Stimmungen und Gedanken – aus bislang nicht wahrgenommenen Elementen der sozialen und psychophysischen Räume, in denen die PUAs agierten oder sich aufhielten, und aus den Begegnungen und Interaktionen ergeben sich – rückblickend und schöpferisch das Material sichtend – überraschende mehrdimensionale Konstellationen. Changierende und dynamisch in Bewegung bleibende Korrelationen, Muster oder Gebilde, die auch unbewusste und verdrängte Aspekte und Strukturen aufdecken. Es ist möglich, dass hier oder da im scheinbar zusammenhanglosen Chaos des Protokollierten plötzlich ein erkennbares Bild aufscheint, wenn man eine spezifische Perspektive einnimmt: wie bei einer Anamorphose, die sich – aus dem richtigen Einfallswinkel betrachtet – mit einem Mal zu einem erkennbaren Bild zusammenzieht. Hemmungen und Widerstände sowie vermeintlich Unbedeutendes und Nebensächliches, aber auch witzige oder groteske Situationen legen Beziehungen und Resonanzen des Unbewussten der Stadt und des Umherschweifenden frei und geben Aufschluss über Verdrängtes. Es lassen sich, Schicht für Schicht, tausendfach miteinander in Wechselwirkung stehende Plateaus kartographieren, die unvordenkliche psycho-urban-analytische Aspekte skizzieren, unterirdisch verbunden durch Katakomben, Höhlensysteme und Krypten, auf die kein Tageslicht je fiel. Karten nicht nur des Faktischen, sondern auch des Möglichen und Imaginären, des Verdrängten und Verborgenen. Karten der emotionalen, libidinösen oder kognitiven Energien und Potentiale, Karten von Kraftsphären der Interaktion, Karten von Energieströmen und Strahlungsgeweben, Karten der Intensität. Karten der Hitze- und Kältegrade der Begegnungen, Karten der Verdichtung überraschender Zufälle und Karten des Absurden. Sicher aber Karten des Lachens und Vergessens. Der Phantasie, wie diese Karten und ihre Legenden aussehen könnten, sind keine Grenzen gesetzt. Sie werden so vielschichtig, verwoben und vielgestaltig sein, wie die dynamisch-rhizomatischen Prozesse, auf die sie sich beziehen. Ein ebenso spannender, wie langwieriger und komplexer Erkenntnisprozess im alternierenden Wechsel von Praxis und Auswertung. Anything goes.

Energeticum. PUA und die Folgen.
Bislang gibt es einige PUA-Praktikanten und nur wenige fortgeschrittene PUA-Volontäre. Aber feststellbar ist schon jetzt, dass die Ausübung von PUA stark vitalisiert und Resilienzen mobilisiert. Nicht nur der Praktizierenden, sondern auch der Stadt, der Triade. Wenn man will, eine Total-Therapie für schwächelnde Metropolen, in denen ökonomische Interessen, kommerzielle Absichten und funktionale Abläufe überhand nehmen, – sinnlose Verausgabung und die Kunst des Schenkens dagegen allmählich in Vergessenheit geraten. Eine Total-Therapie für gesunde Menschen, die vom gegenwärtigen Leben ermüdet, gelangweilt oder langsam, aber sicher zum Burn-out geführt werden, – oder die sich einfach in einer normalen Lebenskrise befinden. Für alle ist PUA schlicht ein hochwirksames Energeticum und Phantasticum mit zahlreichen positiven, nicht zuletzt psychosozialen Auswirkungen. Um ihre ersten Wirkungen an sich zu spüren, reicht es aus, einige Male psycho-urban-analytisch umherzuschweifen und das Geschehene je im Anschluss auszuwerten. Das Selbstbewusstsein, die Lockerung und die Fähigkeit, über sich selbst zu lachen, steigen. Die Spielräume weiten, die Spielregeln wandeln sich. Die Umgangsformen und Codes werden gekitzelt, gestört und umgeschrieben, die Abläufe und Ereignisse nicht im allzu ruhigen Besitz ihrer Bedeutungen gelassen. Das Bewusstsein, dass das Leben ein Ausnahmezustand ist, wird wieder wach. Der Umgang mit unbekannten Situationen und fremden Menschen wird souverän. Man lernt, dem Anderen und damit sich selbst wirklich zu begegnen. Antworten zu finden, statt sich nie in Frage zu stellen. Energetisiert man sich über einen längeren Zeitraum durch PUA, transformieren sich mit ihr eingeübte Eigenschaften in einen je eigenen, dauerhaften Habitus. Ein neuer urbaner Habitus, der in unserer Gesellschaft zunehmend wichtiger wird. Zu ihm gehören neben Gelassenheit und Selbstironie: emotionale und intuitive Intelligenz, eine Intelligenz des Körpers und seiner Reaktionen, eine zuversichtliche Haltung gegenüber dem Ungewissen und Unerwartbaren, intuitive Sicherheit im Umgang mit neuen Situationen und dem Fremden, ruhige Flexibilität und die Fähigkeit zur Improvisation. Das Zufällige wird mit leichter Hand ins Leben integriert. Den PUA wirft nichts mehr so leicht aus der Bahn. Seine Gelassenheit ist weder gleichgültig noch kalt, sondern leidenschaftlich und kraftvoll, entschlossen und zuversichtlich. Mit der Einübung gleichschwebender Aufmerksamkeit hat er seine Achtsamkeit geschult auf alles, was in ihm und um ihn herum geschieht, offenkundig, unterschwellig und potentiell. Er führt ein reicheres, erfüllteres, authentischeres Leben. Aber seine Authentizität zeichnet sich dadurch aus, dass sie nicht inszeniert werden muss; er denkt nicht einmal daran, authentisch zu sein. Das Authentizitätsgehabe interessiert ihn nicht. Er kann auch von ihr lassen, da sie ihm nicht wichtig ist. Er experimentiert mit verschiedenen Rollen und verleiht ihnen seinen unnachahmlichen Charakter. Eine Authentizität, die das Eigentlichkeitsgerede und das Gerede von Selbstverwirklichung weit hinter sich gelassen hat, da der PUA einfach lebt, was er ist. Und das ist manchmal eben ein Anderer. Nicht nur ein anderer, als er bislang zu sein glaubte.
Einfach zu leben, was man ist, schließt ein, vorausschauend und flexibel planen, Dinge in Reihen oder Strukturen bringen zu können, die zu selbstgesetzten Zielen führen. Aber der PUA weiß sehr gut, dass er, wenn er im Bereich des scheinbar Erkennbaren plant, im Geheimnis einer Wirklichkeit operiert, die das Schöpferische noch vor ihm verborgen hält. Er legt sich also keine Scheuklappen an, bleibt empfänglich und folgt nicht verbissen einem einmal gesetzten Ziel, weniger noch einem einmal eingeschlagenen Weg. Er bleibt locker, heiter und gelassen und offen für all die glücklichen Begegnungen und zufälligen Koinzidenzen, die noch kommen mögen und die ihn unvorhergesehen auf Seitenwegen oder in ungeahnten Sprüngen ganz anders und viel schneller zu seinem Ziel führen, als es vorgesehen und vorhersehbar war. Zu einem Ziel, das sich zwischenzeitlich verändert haben oder korrigiert worden sein kann. Es scheint fast, als sei der PUA Herr über Raum und Zeit und könne ihren Lauf umkehren, da er vorläufig die Zielscheibe einfach dorthin rückt, wohin er den Pfeil, damit er ins Schwarze trifft, schoss.
Er weiß also, je länger er praktiziert, zunehmend besser, wer er ist, und genauer, wo und mit wem er lebt. Er kennt die Triade besser als andere. Er hat ein besseres Gespür für Situationen und weiß nicht nur, wie er sich in Unvorhersehbaren verhält, sondern auch, wie er, das Zufällige integrierend, Situationen und Koinzidenzen einleitet, abwandelt oder sogar konstruiert: er gestaltet sie in seinem Sinn und in Sinn der Menschen, mit denen er zusammenlebt.

Soziale Kippfigur: Narr / Weiser
So wie die Stelle des Narren in unserer Gesellschaft vakant geworden ist, so auch die des Weisen. Vakante Stellen üben einen Sog aus. Die alten PUA-Veteranen werden die künftigen Weisen unserer Gesellschaft sein, genauer: die weisen Narren. Es hat sie in jeder Kultur gegeben: Salos, Kyniker, Trickster, Jivanmuktas, Sufis, Yurodivye, Bauls, Narren Christi, Smyon-pa, Hofnarren, Avadhūtas. Man kann sie als soziale Kippfiguren beschreiben: mal erscheinen sie uns verrückt, benehmen sich närrisch, sogar idiotisch, tun Dinge, die wir nicht verstehen, stoßen uns vor den Kopf, halten unflätige Reden und machen obszöne Gesten. Sie sind nicht immer die angenehmsten Zeitgenossen. Dann wieder erscheinen sie uns unglaublich weise. Sie schleifen einen toten Hund an einer Leine hinter sich her, rollen eine Mistkugel oder tragen einen Sattel auf dem Rücken. Sie laufen am hellichten Tag mit einer Lampe nach Menschen suchend umher oder gehen mit einem Holzstück, das an beiden Enden brennt, über den Markt. Und geben gelegentlich verblüffende Antworten, warum sie tun, was sie tun. Plötzlich tut sich uns ein tieferer Sinn hinter ihrem Tun und Lassen auf und wir verstehen. Sie leben als paradoxe Asketen und Erleuchtete, die rauschende Feste feiern. Sie trösten uns, wenn ein guter Freund gestorben ist, mit den zweifelhaften Worten: „Warum hast du auch einen Freund, der stirbt?“ Manchmal schenken sie uns auch nur im Übermaß eine Tasse Tee ein. Und tun nichts, einfach nichts. Man ist fasziniert, dann wieder beginnt man an ihrer Weisheit zu zweifeln. Irritiert, schockiert oder verwirrt weiß man nicht, was man von ihnen halten soll. So wird man auch den PU-Analysanden / Analytiker sehen, den PUA. Eine ambivalente Erscheinung. Der PUA ist, unter anderem, der Weise / Narr unserer Zeit.
Jeder von uns ist zugleich in sein Leben verstrickt und gewinnt doch gelegentlich etwas Abstand zu ihm und zu sich. Jeder von uns ist mal ein wenig weise, mal ein wenig Narr. PUA jedoch treibt beides auf die Spitze, schult und perfektioniert die Virtù der involvierten Distanz, wie Schopenhauer die Gelassenheit beschrieb, und lässt uns allmählich zum weisen Narren reifen. Im Wechsel von assoziativem Handeln und gleichschwebender Aufmerksamkeit stürzt sich der PUA fühlend und handelnd ins Leben und betrachtet das Geschehen zugleich aus Distanz, als säße er gemütlich im Zuschauerraum. Er betrachtet die ewige Premiere aus der Perspektive eines oder, sollte er ein Veteran sein, verschiedener Zuschauer, mal als Fan, mal als Kritiker, mal ganz unvoreingenommen. Er lehnt sich zurück, amüsiert sich, lacht und weint, kaut an den Nägeln oder bleibt kühl, er verzweifelt und schöpft Hoffnung, während er als Schauspieler auf der Bühne agiert. Als Kritiker formuliert er bereits vor Ende des Stücks bissige Verrisse. Er unterhält sich, etwas ungehobelt, während die Aufführung läuft, mit anderen Zuschauern. Notgedrungen bekommt er vieles nur halb mit. Manchmal schläft er sogar ein und träumt von Varianten des Stücks. Nach und nach jedenfalls mausert er sich – schließlich verfolgt er das Ganze ja schon lange genug – zum Licht- und Tontechniker, zum Dramaturg und Regisseur. Er wird Experte. Wer weiß, letztlich wird er vielleicht sogar zum Autor. Sollte das möglich sein? – Ein Autor, der beteiligt ist an den Geschichten, die er und das Leben, nicht immer einträchtig, zusammen schreiben. Geschichten, Dramen, Lustspiele, manchmal auch Gedichte, die durch überraschend viele Zufälle völlig unvorhersehbare Verläufe nehmen. Also schreibt er wieder und wieder um, was geplant oder schon geschrieben war. Ein Autor, der den Aufführungen seiner Stücke zuschaut, während er noch über den Texten brütet, die bereits aufgeführt wurden, der reflektiert, neuformuliert und korrigiert, als gäbe es eine zweite Aufführung. Er überlegt, wie es weitergehen könnte. Ein Autor, den der Fortgang seiner eigenen Geschichten, abgesehen von den vielen langweiligen Passagen, immer wieder überrascht und der mit Spannung verfolgt, was geschieht. Er kennt weder den Verlauf, noch den Ausgang.
Es wäre, gäbe es diesen Autor, ihm zu wünschen, dass es ihm gelingt, ab und zu das Skript einfach beiseite zu legen und, zusammen mit einigen Schauspielern und Zuschauern, mitten im Stück den Saal zu verlassen. Zu einem Treffen, wer weiß, im Foyer zu einem Glas Wein und einer Unterhaltung. Auch der Dramaturg und der Regisseur und all die anderen Akteure kämen nach und nach hinzu. Eventuell machen sie sich gemeinsam aus dem Staub und lassen das Theater einfach hinter sich. Um sich PUA zuzuwenden, selbstverständlich. So ließe sich, alles in allem, die involvierte Distanz umschreiben, die aktiv-passive Gelassenheit des PUA, die grundlegende Virtù des weisen Narren.

Was wäre das antike Griechenland, das antike Athen, ohne Sokrates oder Diogenes, ohne die Kyniker oder Skeptiker, ohne die Philosophen gewesen, die ihre Überzeugungen konsequent gelebt haben? Deren Lebensführung ebenso die Konsequenz ihres Denkens, wie ihr Denken die Konsequenz ihrer Lebensführung war. Leben, die weitaus mehr waren als das, was später über sie geschrieben wurde. Was wäre aus dem Abendland geworden, hätte es sie nicht gegeben? Was wird aus dem Abendland werden, brächte es keine solchen Menschen mehr hervor? Vielleicht war die griechische Polis ein idealer Nährboden, wie es ihn nur alle paar Jahrtausende gibt. Die Zeiten und die Städte haben sich geändert. Die heutigen Großstädte werden künftig – wir wagen die Prognose – neue, unserer Gesellschaft adäquate Sozialfiguren hervorbringen, die der Kippfigur des Weisen / Narren entsprechen. Die PUAs in ihren vielfältigen Facetten und Ausprägungen. Und es wird ihre Nachahmer, Chronisten und Biographen geben und diejenigen, die aus ihrem Leben, Denken und Tun Welten und Philosophien schaffen, zu denen die Philosophien der Zukunft nichts als Fußnoten sind. Wird es? – Ein Höhenflug? Hochstapelei? Ein Mittsommernachtstraum? Grössenwahn? Unsinn? – Alles und nichts, ja und nein. PUA.

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