Das nackte IT,
das gibt es nicht.

Bettina Rheims
»Bonkers - A fortnight in London«
Camera Work Berlin (19.9. - 29.11.14)

Bettina Rheims: Georgie Bee wearing her own amazing shoes. Bonkers - A fortnight in London. © Bettina Rheims
Bettina Rheims: Georgie Bee wearing her own amazing shoes. Bonkers - A fortnight in London. © Bettina Rheims

Mit dem Fotoband »Chambre Close« wurde die französische Fotografin Bettina Rheims vor über 20 Jahren berühmt. Seitdem gehört sie zu den Klassikern der neueren Aktfotografie und wird in einem Atemzug mit Helmut Newton genannt. Camera Work / Berlin zeigt bis zum 29. November 2014 ihre kürzlich in London entstandene Porträtserie aufreizender It-Girls.

 

Britische Boheme
Auf der Suche nach den exklusivsten Momenten der britischen Boheme begab sich die Fotografin Bettina Rheims für vierzehn Tage und Nächte in die Hinterzimmer von London. Schon in der Vergangenheit hatte die französische Fotografin die Sinnlichkeit ihrer Modelle aufs engste mit den für sie typischen Orten künstlicher Intimität liiert. Ihre ausgewählten Interieurs platziert sie dabei regelmäßig in den imaginationsmächtigen Großräumen bekannter Metropolen wie Paris oder Shanghai. Und auch für ihre neuste Akt- und Porträtserie »Bonkers – A fortnight in London« nutzt sie das elektrisierende Hintergrundrauschen, das die britische Hauptstadt als Phantasma und Narrativ bereit hält. Auf den Bildern, die Bettina Rheims den freizügigen Ecken der Themse-Metropole entführte, setzen junge Frauen ihre Sinnlichkeit in Szene, die definitiv dazu gehören, gelten sie doch als angesagte Aushängeschilder der glamourösen Partyszene, für deren aristokratische Finesse London berüchtigt ist.

Die Sache mit dem IT
Die jungen Frauen, die Bettina Rheims zu ihrem London Photo eingeladen hat, sind keineswegs irgendwelche Frauen, es sind Mädchen, deren Karrieren landläufig gerne als It-Girls bezeichnet werden. Sie sind besonders, allein weil ihr sozialer Typus es verspricht. Sie gehören einer pseudo-exklusiven Kaste des Medienzeitalters an, über dessen verblüffendes Phänomen es sich lohnt, einige Überlegungen anzustellen, will man dem etwas näher kommen, was wir sehen, wenn wir diese Fotografien betrachten.
Was also bedeutet es, ein IT zu sein? Und was, fragt man sich, tut ein IT überhaupt? Klar, das IT turnt durch Netz und TV. Es trägt High Heels und teure Taschen, schlürft Champagner, ist beinahe richtig berühmt und ebenso oft richtig peinlich. Das IT trägt sein Herz oft auf der Zunge und geht damit der halben Welt unendlich auf die Nerven. Das IT, so sagt man, muss nichts tun, das IT, so sagt man auch, muss nichts können. IT zu sein, bedeutet einfach nur, IT zu sein. IT ist: bekannt und dabei. Es ist ein unbestimmter Artikel.
Die erfolgreichsten müssen sich nicht einmal abstrampeln, um tagtäglich in dem kurzlebigen Kosmos aus Hochglanz-Magazinen und Klatschspalten agieren zu dürfen, den IT so liebt. IT – das ist leider unübersehbar – gefällt das glanzvolle Spiel mit den ästhetischen Oberflächen. Das lässt es sich auch nicht nehmen. Es kennt die Gesetzmäßigkeiten der digitalen Hysterie, denn es ist selbst ein mediales Geschöpf der globalen Event-Dekadenz. Das IT ist Tratsch mit Haut und Haar.
Als willfähriges Medium der Event-Spektakel-Kultur stolziert es unablässig feiernd über die Society-Bühnen dieser Welt, von wo es die Kanäle und Gemeinden der trivialen Erregungs-Öffentlichkeit speist. Überall und jederzeit wird es alles tun, um sich weiter im Licht des Scheinwerferkegels zu halten, da es als kommerzielles Produkt der Mode-, Medien- und Unterhaltungsindustrie am Hype und Profit um seine Person beteiligt ist. Einige ITs haben hochwertige genetische Abstammungen, andere mussten sich das IT-Sein mühsam erkämpfen. Unterklassen-ITs sind daher anders als Glamour-ITs.
Schließlich kann selbst das entkleidete IT niemals nackt sein, obwohl es doch in permanenter Entblößung lebt. Zwar gibt es das nackte Leben und möglicherweise sogar die nackte Wahrheit. Das nackte IT aber, das gibt es ganz sicher nicht.

Schaumkrone des Society Glamours
Zurück in die Bildwelten von Bettina Rheims. Nach London, mit seinen besonderen ITs. Einige von ihnen sind Stilikonen, gewiss. Extravagant, kann man das überhaupt noch sagen? Manche sind von so gesuchter Künstlichkeit, dass ihre raffinierte Schönheit an überzüchtete Attitüde grenzt. Stylisch zu sein, ist ihre Berufung. Sie sind es durch und durch. Daran besteht kein Zweifel. Sie haben mehr als nur einen Ruf zu verlieren: Sie sind die Schaumkrone des Society Glamours.
Amber Le Bon, Harriet Vernet, Mary Charteris, Portia Freeman oder Morwenna Lytton Cobbold … so heißen einige der burlesken Junggöttinnen auf den Fotos von Bettina Rheims. In der britischen Gegenwart begegnet man ihnen als Königinnen der Nacht. Vom IT weiß man ja: es kennt tausend Körper und tausende Gesichter. Man muss sie also auf den Bildern nicht zwingend wieder erkennen, wenngleich Wiedererkennung auch nicht schadet, denn unterm Strich trägt jedes dieser jungen Frauen im Leben nicht nur einen Namen und einen Körper, es trägt beide auch als Inhalt einer Marke.

Bettina Rheims: Dioni Tabbers, Miss Wilde. Bonkers - A fortnight in London. © Bettina Rheims
Bettina Rheims: Dioni Tabbers, Miss Wilde, 2013. Bonkers – A fortnight in London. © Bettina Rheims

Die Sphinx der erotischen Fotografie
Bettina Rheims hat ihre Fotografien noch nie ins Dokumentarische getrieben und unternimmt das auch in ihrem Londoner Projekt nicht. Nur ganz am Rande betreibt sie mit ihrer Fotografie auch eine Sozialtypologie. So gesehen ist das IT nur eine Randnotiz. Was sie will, ist Phantasien erzählen, kurz und szenisch, gebündelt zur sinnlichen Sensation. Das beherrscht sie und macht es mit ausgewiesenem Sinn für eine Ästhetik verschwiegener Intimität, mit deren besonderer Note es ihr immer wieder gelingt, der weiblichen Erotik umwerfende Bilder zu schenken. Wie eine schillernde Sphinx öffnet sie ihren Modellen genau jenen atmosphärischen Raum, den sie benötigen, um ihre Weiblichkeit zu entfalten und ihre Sinnlichkeit in verschiedenen erotischen und voyeuristischen Facetten aufzudecken. Selten ist ihr das so brillant geglückt wie seinerzeit in »Chambre Close«, ihrem künstlerisch wohl überzeugendsten Fotoband, dessen anekdotische Inszenierungen durch den eigenständigen Selbstausdruck unbekannter Pariserinnen beflügelt wurde. Man nahm diesen Frauen die Lust und das Vergnügen, sich freizügig zu zeigen, ganz uneingeschränkt ab. Und das auch ohne damit – wie allzu nahe liegend vermutet oder kritisch eingewendet werden könnte – den männlichen Blick bedienen zu wollen. Ein besonderer Zauber ging von diesen Bildern aus, ein Zauber, der von der spontanen Offenheit und Autonomie genussvoller Selbstdarstellung lebt, sei sie schamhaft, verspielt oder provokant.
In den vergangenen beiden Jahrzehnten hatte sich die französische Fotografin vom erzählerischen Ansatz ihrer Fotografie dann zuweilen entfernt, um mit ihrer Arbeit neue Wege zu erproben. So faszinierte sie mit erotisch überladenen Ikonographien des Religiösen, bevor sie sich in einer für sie überraschend unterkühlten Ästhetik zuletzt den changierenden Geschlechter-Identitäten des Transsexuellen und Androgynen widmete. Mit dem Blickwechsel auf diese Themen, auf die Theatralik des sexuell-religiösen Rollenspiels, auf das geschlechtlich Uneindeutige, die allgemeine Flexibilisierung der Geschlechter und die Freiheiten der sexuellen Orientierung, entwickelte sie eine Art bildpoetisches Archiv geschlechtlicher und erotischer Identitäten. Mit »Bonkers – A fortnight in London« schließt sie nun wieder an die wunderbaren Augenblicke aus »Chambre Close« an.

It’s so easy to be a bitch
Erotik – das ist nicht neu – zeigt sich nicht im Gezeigten, sie entzündet sich an dem Geheimnis, mit dem sie um eine Achse des Verborgenen schwingt. Sie fesselt, indem sie andeutet, und sie verführt, indem sie sich entzieht. Erotik beruht auf der Kunst, Phantasmata zu erzeugen. Nacktheit allein langweilt, weil Erotik wenig mit nackten Tatsachen, aber viel mit dem Schauspiel der Körper und der betörenden Macht von Vorstellungsbildern zu tun hat. Sie offenbart sich in einer Unzahl sich kreuzender Reize, in einem opaken sinnlichen Flechtwerk. Im Leben genauso wie in der Kunst.
Bettina Rheims hat ihre bildliche Verführungskunst in ihren neuen Fotografien so auf die Spitze des Artifiziellen getrieben, dass ihre Modelle, die Londoner It-Girls, darunter nahezu verschwinden. Sie werden verdeckt von Registern erotischer Gesten und Posen und von den Aufführungspraktiken, um welche die bunte Vielfalt sexueller Spielformen gruppiert ist.
Die Sphinx der erotischen Fotografie scheint in eine ungezwungene Anarchie der Lust einzuführen, wenn sie uns an der Hand ins Boudoir führt. Doch sind es Bühnen, auf denen gesellschaftliche Rollenspiele mit jenen gestischen Konventionen aufgeführt werden, über welche die Kommunikation des Lasziven stattfindet. Die kürzlich ausgewachsenen Modelle scheinen zwar offensiv und selbstbewusst ihre exzentrische Sinnlichkeit und ihre erotische Neigung zur Schau zu stellen. Aber ist das wirklich so einfach?

Phantasmatische Interieurs
Wie gewohnt hat Bettina Rheims auch die jungen Londoner Frauen in eine hypnotische Farbdramaturgie getaucht. Sie räkeln und arrangieren sich in Interieurs, die zwischen exquisitem Geschmack und schäbiger Eleganz, verrutschter Billigkeit und pittoresker Kargheit, S/M-Etablissement und britischem Männer-Club-Ambiente wechseln. Es sind gleichwohl anonyme Rückzugsräume. Da ist bunt-billiger Pop und eleganter Punk in den Maskeraden des Frivolen, die bis in die delikaten Details der Dessous dekliniert sind. Die großformatigen Akt- und Porträtaufnahmen verneigen sich tief vor allem Modischen. Man merkt, dass bei dieser szenischen Inszenierung in London die Modegräfin Vivienne Westwood, die schon in den Siebzigern in London eine Boutique mit ausgefallenen Dessous und S/M-Artikeln im Sortiment führte, ihre Finger im Spiel hatte.
Obwohl diese Fotografien einer ähnlichen Optik folgen, wie sie Bettina Rheims mit »Chambre Close« etabliert hatte, spitzt sich hier ein Übermaß an Künstlichkeit zu, dass sich in der Dekorationslust der Kulissen ebenso auslebt wie in der Verspieltheit der modischen Accessoires. Das raffinierte Gesamtkunstwerk aus Mode, Maske und Modell kleidet ein Phantasma aus, dessen erotische Anziehungskraft sich nicht allein an den Körpern, sondern an der Atmosphäre ihrer Etablissements und den Erregungspotentialen eines prekären Augenblicks entzündet.

Bettina Rheims: Amber le Bon has lost her car keys. Bonkers - A fortnight in London. © Bettina Rheims
Bettina Rheims: Amber le Bon has lost her car keys, 2013. Bonkers – A fortnight in London. © Bettina Rheims

Manieristische Lässigkeit
Magisch leuchtet helle Haut aus den meist dunkeltonigen Farbtiefen ihrer Bildräume heraus. Man mag in einzelnen Fällen vor allem die offensichtlichen Parallelen zu Zeitgenossen wie Helmut Newton und Cindy Sherman sehen. In den dargebotenen Körpern bildet sich aber ein so breites Repertoire an körperlichen Inszenierungsformen der Kunstgeschichte ab, dass man sich in einem Spiegelsaal manieristischen und barocken Körper-Bildwissens wähnt. Ein Atlas aus verknäulten, geschwungenen, eingedrehten und aufgespannten körperlichen Akten, die auf bildhauerische und malerische Formulierungen anspielen. Zu dieser stilisierten Körperakrobatik tritt eine Vorliebe für Verrutschtes, Überspanntes, Gepresstes und Geschnürtes, die meist mit Lässigkeit vorgetragen ist.
Es sind die Vorstellungswelten und ästhetischen Standards des Frühbarock und des Manierismus, die hier aufleuchten. Insbesondere die dunkle Malerei Caravaggios ist für Bettina Rheims eine feste Einflussgröße. Das zeigt sich nicht nur in der erotischen Theatralik und in verwandten Themenfeldern wie einer von Vergänglichkeit bedrohten Lebenspracht, in der die barocke Dialektik von Eros und Thanatos inszeniert wird. Von Caravaggio gelernt hat die Fotografin auch, die glatte Oberfläche der Inszenierung mit ruppigen, realistischen Details und das Ideale oder Kultivierte mit dem Vulgären zu brechen. Geschminkte Pickel oder haarsträubende Gänsehaut, ein allzu rot markierter Mund – und überhaupt die überzogene Künstlichkeit ihrer Maskerade und ihrer Bühnenbilder übernehmen in ihren Fotografien eine aus dieser älteren Malerei abgeleitete Funktion, das Inszenierte als Inszeniertes zu demaskieren. Erstaunlich, dass ihr fotografischer Zugriff dabei trotz aller Dekorationslust und Inszenierungswut klar und gradlinig bleibt.

Das Derangement des nackten IT.
Bettina Rheims hat die Londoner It-Girl’s gekonnt derangiert. Junge Frauen, von denen einige auf den Fotografien reifer wirken, als sie es sind. Andere werden beinahe unkenntlich hinter der übergreifenden Maskierung. Schön sind sie, ohne dabei allzu glatt zu sein. Aber auch das ist Kalkül. Eine habituelle, ästhetische Geste. In bestimmter Hinsicht befreit Bettina Rheims mit ihren fotografischen Mitteln die IT-Girls aus ihrer gewohnten Rolle. Das ist vielleicht das Ungewöhnliche an diesen Bildern.
Als Fotografin verfügt Bettina Rheims über einen hochgradig entwickelten Blick für die formale Inszenierung. Das schützt die Frauen bei aller Offenheit der erotischen Pose vor schamloser Entblößung. Abseits der Risiken, Wagnisse und Provokationen, die sie eingehen, bewahrt ihnen die innere Eigenständigkeit der Form einen Status der Unabhängigkeit, den sie als IT-Girls in der medialen Öffentlichkeit des Society Glamours möglicherweise längst verloren haben. So paradox es klingen mag: der fotografische Akt hüllt ihre entblößten Körper in einen Schutzmantel der Imagination ein.
Zugleich aber enthüllen die Fotografien die Modelle als das, was sie sind: aufwendig inszenierte Kunstfiguren, deren Leben ein Paradox aus allumfassender Sichtbarkeit und Isolation ist.

Die Tyrannei der Intimität
Schon Ende der siebziger Jahre hatte der Soziologe Richard Sennett die „Tyrannei der Intimität“ beklagt und damit keineswegs die freizügige Darstellung von nackter Haut gemeint. Sein Einsatzpunkt war der Verlust an Öffentlichkeit als einer performativen politischen Sphäre. Seine Zeitdiagnose kritisierte schon damals den Terror öffentlich gemachten Privatlebens und die permanente mediale Selbstentblößung. In der Totalität der Vernetzung hat sich diese Tendenz heute deutlich verschärft. Und diese Londoner Mädchen – wir haben es in der einleitenden Soziologie des IT angerissen – sind Mitspieler des global-medialen Spektakels.
Die Grenzen zwischen privatem und öffentlichem Raum sind heute aufgehoben, ihre Sphären vermischt. Und auch das IT ist ein Amalgam aus personifiziertem Rollenspiel und öffentlichkeitswirksamer Privatheit. In den geschützten ästhetischen Spielräumen der Kunst ist es noch immer möglich, Rollenspiele aufzuführen, die nicht authentifiziert sind, die Distanz zur Rolle erlauben. Kunst stellt traditionell Bühnen zu Verfügung, auf denen Strategien von Authentizität und Darstellung abwechselnd erprobt und verbunden werden.
Die ohnehin gar nicht ganz nackten ITs auf den Londoner Bildern können auch deshalb nicht nackt sein, weil das nackte Leben ihrer Person von den Masken ihrer Darstellungsrollen bedeckt wird.
Aber wer kann heute noch genau sagen, wo Intimität endet und öffentliche Selbstdarstellung beginnt? Wer das eigene zeigt oder das andere spielt? Ob und wen wir verkörpern oder wie wir uns in bestimmten Situationen gekonnt darstellen? Welche unterschiedlichen Identitäten wir leben und was mit uns passiert, wenn wir in eine andere Haut schlüpfen?
Im Spiel mit den Reizen des Erotischen und seinen Maskeraden zeigen sich diese junge Frauen jedenfalls routiniert. Die lasziven Selbstdarstellungen und erotischen Spielarten, mit denen sie sich einkleiden, bedienen sich an bekannten Registern erotischer Gesten und Posen und neigen manchmal dem Klischee entgegen.
Dabei deutet sich an, wie schwierig es ist, eine eigene erotische Identität zu entdecken und lebendig auszudrücken, ohne dabei in die Fallen biographischer Lebensvorgaben und kulturell diktierter erotischer Stereotypen zu geraten. Erotik als unvoreingenommenes Spiel zu betreiben, ist eine hohe Kunst, die Selbstfindung voraussetzt. Unsere offenen Gesellschaften haben weitgehend die Bilder und Spielformen des Sexuellen befreit, aber damit noch lange nicht uns und die uns eigene Lust.

Bettina Rheims: Harriet Vernet Queenie standing on the bed. Bonkers - A fortnight in London. © Bettina Rheims
Bettina Rheims: Harriet Vernet Queenie standing on the bed, 2013. Bonkers – A fortnight in London. © Bettina Rheims
Bettina Rheims: Arabella Drummond Pirat and Fire Artist. Bonkers - A fortnight in London. © Bettina Rheims
Bettina Rheims: Arabella Drummond Pirat and Fire Artist, 2013. Bonkers – A fortnight in London. © Bettina Rheims

Camera Work
Kantstraße 149
10623 Berlin
Di-Sa 11 – 18 Uhr