Abstrakte Kunst

#if this then that

Extended:
Gallery Weekend 1. - 3. Mai 2015
LAGE EGAL
Off Site - zu Gast bei
frontviews temporary | Berlin

if-this-then-that-einladung

Das eine folgt aus dem anderen, so schließt man gewöhnlich. In der automatisierten Rationalität digitaler Maschinen wird aus dieser vagen Allerweltsweisheit eine bezwingende Logik unaufhaltsamer Produktivität. »#if this then that« verweist auf einen der einfachsten, geradezu archaischsten Programmierbefehle. Als das Interface noch nicht standardisiert war, mag mancher dieses Kürzel mit zittrigen Fingen in die Tastatur […]

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Ich hätte gern
ein Stückchen
Paradies!

Der Berliner Projektraum manière noire
eröffnet neu am Freitag, 19. 12. 2014

manière noire | Berlin

Der Berliner Projektraum / die Druckwerkstatt und Galerie ‘manière noire’ eröffnet im Dezember 2014 neu mit der Ausstellung “I would like a bit of Paradise, please!” von Helen Acosta Iglesias. Wer hätte nicht gerne ein Stückchen Paradies? Am besten ganz für sich allein. Oder wird es vielleicht doch erst so richtig himmlisch, wenn wir das Paradies auch zu teilen verstehen, wie die Sprache, mit der wir – Gott sei Dank – nicht immer im Mund führen, was wir aussprechen.

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lens-based
sculpture

Die Veränderung der Skulptur
durch die Fotografie.
AdK Berlin, 24. Januar bis 21. April 2014.

Giuseppe Penone: Geometria nelle mani – 4 aprile, 2004 (Detail) 15 Schwarzweißfotografien, jeweils 36,7 x 27,6 cm Konrad Fischer Galerie, Berlin, Foto © Archivio Penone © VG Bild-Kunst, Bonn 2014

Von Zeit zu Zeit gelingt es der Akademie der Künste herausragende Ausstellungen zu intermedialen künstlerischen Praktiken zu konzipieren. Vor einigen Jahren  beschäftigte sie sich in einer eindrucksvollen Ausstellung mit der Notation als Kalkül und Form in den Künsten. Nun präsentiert sie in den Ausstellungsräumen im Hanseatenweg eine konzentrierte Schau zur neueren Geschichte der Skulptur, die […]

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Tobias Rehberger.
Home and Away
and Outside.

✶ Ausstellungstipp ✶
Schirn Kunsthalle Frankfurt.
21. Februar - 11. Mai 2014

Tobias Rehberger. Home and Away and Outside Ausstellungsansicht © Schirn Kunsthalle Frankfurt, 2014 Foto: Norbert Miguletz

“Wenn man die Welt im Vor- und auch im Hinterzimmer ordentlich gestapelt hat, ist es sehr hilfreich, wenn einem beim Umstapeln etwas geholfen wird, möglichst so, daß einem der Bettvorleger zum Tiger wird” (Tobias Rehberger) Die Schirn Frankfurt präsentiert vom 21. Februar bis zum 11. Mai 2014 in einer von Tobias Rehberger aufwendig gestalteten Ausstellungsarchitektur […]

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Wucherungen
& Biomorphosen

Ein 'kuratierter Raum'
im Kunstnetzwerk qjubes.

Angelika Arendt: o. T., Modelliermasse, 2011

Eine lockere Zusammenstellung wuchernder Biomorphosen in Zeichnung, Malerei und Skulptur. Eigenwillig-eigengesetzliche Kunstgebilde scheinen sich zu mehren, zu wachsen, zu wuchern – neue Spezies, die ikonotaxonomisch an Wurzelgeflechte, Schwämme, Flechten, Myzele oder Amöben erinnern. Materialisierungen von Sloterdijkschen Schäumen, Deleuzeschen Rhizomen oder Bourriaudschen Radikanten?

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Entweder / Oder

Kierkegaard
im Spiegel zeitgenössischer Kunst.

Tal R: Clowns, 2008, Courtesy: Paradis, Foto: Léa Nielsen

Zur Ausstellung “Entweder/Oder” im Haus am Waldsee / Berlin (22. 06. bis 22. 09. 2013)

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Über Jahre schon behauptet das klangvolle Haus am Waldsee seine abgelegene Position als Angelpunkt und Anlegesteg für ausgewählte Präsentationen zeitgenössischer Kunst. Nun verbindet sich diese eremitäre Waldständigkeit des Hauses, das mit seiner peripheren und halbidyllischen Lage Weltabgewandtheit – sagen wir einmal – zumindestens andeutet, thematisch mit einem philosophierenden Zivilisationsasketen und menschlichen Randlagenbeobachter erster Ordnung, mit dem Vater aller theoriebasierten Existenzgründungen: Sören Kierkegaard. Zu dessen 200. Geburtstag nämlich sucht die dänische Kuratorin Solvey Helweg Olsen im Zehlendorfer Ausstellungshaus nach Spiegelungen seines Schreibens in der Gegenwartskunst. Ausschweifend, weltgetränkt und fremdbestimmt. Genusssüchtig und so den zufälligen Tänzen des Unmittelbaren ausgeliefert, treibt er rückhaltlos im Strom des Sinnlichen.

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Sowohl als auch

Wolf Raskins abstrakte Malerei.

Wolf Raskin: OM III (A) 10 11 1. Öl auf Leinwand, 120 x 140 cm, 2011

Vielleicht gibt es nur zwei fundamentale Möglichkeiten, sich einem ungegenständlichen Gemälde zu nähern. Entweder verschmilzt der Betrachter mit dem Bild und gibt sich voller Lust der Kraft der Farbe und der Dynamik des Rhythmus hin, oder er hält es auf Distanz und versucht, dessen Bestandteile zu identifizieren um dessen Logik zu lüften. Vielleicht führen nur diese zwei Wege zum abstrakten Bild − der empathische und der analytische. Vielleicht entspricht diese Rezeption sogar zwei grundsätzlichen Arten, ein ungegenständliches Bild zu malen: Intuitiv und gefühlsbetont, dem Instinkt folgend oder planend und zielgerichtet, bedacht, die Gesetzmäßigkeiten der Malerei auslotend.

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Retroskulptur.

Im Modellbaukasten der Abstraktion.

Thomas Kiesewetter: Taumel, 2010 / Metallblech, Plastik, Stahl, Sprühfarbe, 68 x 70 x 75 cm, © Foto: Jochen Littkemann, Courtesy: Contemporary Fine Arts Galerie GmbH

Essay zu zeitgenössischer Skulptur und Abstraktion anläßlich der Ausstellung “Abstrakt //// Skulptur” im Georg-Kolbe-Museum / Berlin (26.06. – 04.09.2011).

Fast schon im märkischen Sand, aber noch unter den hohen Kiefern des Grunewalds versammelt das Kolbe-Museum derzeit in den ehemaligen Ateliers des Berliner Bildhauers eine seltene Schau zur Abstraktion in der zeitgenössischen Skulptur. Abstraktion, man erinnert sich nur noch vage, war einst eine Reizvokabel, und für manches kunstferne ästhetische Urteil mag sie dies möglicherweise noch immer sein.

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