Kunst und Diskurs

Grüne Gläser.
Das Kleist-Projekt.

Zweites Gespräch.

Wolfgang Plöger: Kleist Projekt

Derselbe Ort. Draußen klirrende Kälte. Es hat zwei Tage und zwei Nächte lang stark geschneit. Der Flugbetrieb ist weitestgehend eingestellt. Der Konferenzraum jedoch ist wohltemperiert, die Luft etwas trocken. LAGOS: (Er betritt den Raum mit Mantel, Schal, Mütze und Winterstiefeln, in die er seine Hose gestopft hat. Aus den Profilen seiner Stiefel löst sich nach […]

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Umwege.
Feigheit als Tugend.

Erstes Gespräch

Wolfgang Plöger: Dreiecke 1

Ein Gespräch des Kunstkritikers Henry Lagos mit dem Künstler Wolfgang Plöger über künstlerische Schaffensprozesse, den Umgang mit Widerständen und die Umgehung von Problemen als paradoxe Problemlösungsstrategie, über Raum, Raumerfahrung und Skulptur, Positiv- und Negativformen, Gabriel Orozco und Carl Andre. Teil I der Dialog-Serie “Six degrees of freedom”.

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I want to
see them cry.

Video Talks #2.
Julia Charlotte Richter
Promised Land

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I don‘t think I have ever seen a film scene with so many men crying together in one room. How did you get to this image?
An important aspect in my body of work is the prospect of one’s future and the condition of the society one is born into. Each of my videos focusses on a certain social group or peer group. Lately, I was thinking about the financial catastrophes and about the people behind all that. This is one reason why I became interested in the image of business men. The characters in my video are at an age that still allows a lot of growth and development –there is “a lot of future” – and in their careers they might reach much higher positions.

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Six Degrees
of Freedom.

Henry Lagos & Wolfgang Plöger im Dialog.
Vorwort.

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Seit dem Jahr 2004 führten der Kunstkritiker Henry Lagos und der Berliner Künstler Wolfgang Plöger zahlreiche Gespräche, in denen Lagos den Handlungsspielraum des Künstlers auszuloten versucht. Henry Lagos hat die zahlreichen privaten Unterhaltungen, wie er uns erklärte, auf der Grundlage von Tonmitschnitten, Notizen und Gedächtnisprotokollen zu einer dialogisch-künstlerischen Form umgearbeitet und auf 10 Gespräche verdichtet.

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Diskursformel
setzkasten.

Ein Glossar für Kunst und Leben.

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Ich setze voraus, daß in jeder Gesellschaft die Produktion des Diskurses zugleich kontrolliert, selektiert, organisiert und kanalisiert wird – und zwar durch gewisse Prozeduren, deren Aufgabe es ist, die Kräfte und die Gefahren des Diskurses zu bändigen, sein unberechenbar Ereignishaftes zu bannen, seine schwere und bedrohliche Materialität zu umgehen. (Michel Foucault: Die Ordnung des Diskurses) […]

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