Kunst als revolutionäre Praxis

Jackpotpotlatch!

Benedikt Braun.
Die Superman-Dialektik der Waren-Dinge.

Benedikt Braun: Super Arm, 2011 / © Benedikt Braun und Galerie Eigenheim, Weimar

Benedikt Braun ist ein fucking saint der Gegenkultur im Reich der Klassik. Er treibt sein Unwesen an einem Ort, der wie kaum ein anderer in zwei nationalen Großdichtern verkörpert ist. Auf einer formalästhetisch bescheidenen Fotoarbeit von 2007 posiert BB inmitten einer Schulmädchenklasse unter dem Goethe-Schiller Denkmal vor dem Deutschen Nationaltheater in Weimar: Drei große Deutsche! – einer davon barbäuchig grinsend, umfangen von bildungshungrigen, bildungsresistenten, bildungsgleichgültigen, bildungsunberührten, bildungskontaminierten – in jedem Fall aber zahlreichen und mädchenhaften Bildungsreisenden.

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Santiago Sierra.
Provokant, politisch,
polarisierend.

✶ Ausstellungstipp ✶
Hamburg, 7. 09. 2013 - 12. 01. 2014
Deichtorhallen / Sammlung Falckenberg

Santiago Sierra, Objekt von 600 x 57 x 52 cm, gebaut, um waagrecht an eine Wand gehalten zu werden Aktion in der Galerie Peter Kilchmann. Zürich, Schweiz. April 2001 Holz, Dachpappe u.a., 600 x 57 x 52 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2013

Skulpturen, Fotografien, Filme, Installationen und Objekte. Plakate, Einladungskarten, Dokumente, Skizzen zu Aktionen und Relikte von Performances,- die Deichtorhallen / Sammlung Falckenberg widmet dem spanischen Künstler Santiago Sierra, der in Hamburg seine künstlerischen Wurzeln hat, eine umfassende Werkschau mit mehr als 70 Arbeiten.

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Vergiss die Angst!

Occupy & die Wut im Bauch der KunstWerke.
Ein Nachruf auf die 7. Berlin Biennale 2012.

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Schon die letzte, von Kathrin Rhomberg vor zwei Jahren kuratierte Berlin Biennale hatte sich an dem versucht, was draußen wartet. Getragen von einer neugierig gestimmten Sehnsucht nach Wirklichkeit eröffnete dieser tastende Versuch, aus einem als selbstbezüglich vermuteten Kunstsystem herauszutreten, seinerzeit die Frage, ob sich inmitten der Bildmächtigkeit und Bilderfülle, die unsere Medien unablässig produzieren, Wirklichkeit und ein kritischer Blick auf die Verhältnisse, die sie begründen, überhaupt noch herstellen lasse.

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TransPrivacy.

Öffentlichkeit und Privatsphäre
im digitalen Wandel?

Monochrom, 2011, "Privacy is a bourgois fantasy / Privatsphäre ist eine bürgerliche Phantasie"

Qjubes unterstützt TransPrivacy. (3.10. – 20.11.2011) Am 3. Oktober 2011 startet das Projekt „TransPrivacy – Öffentlichkeit und Privatsphäre im digitalen Wandel?“ Zu diesem Thema werden einen Monat lang in der Stadt Düsseldorf von 10 internationalen Künstlern und Künstlergruppen 2500 Kunst-Plakate zu sehen sein. Zu dem Projekt gehört ein parallel laufender Blog, in dem für das […]

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