Geld

Der dicke
Mann ist weg.

Über Videokunst
und den Rest der Welt.

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Ein weitführendes Gespräch von Sven Grünwitzky und Clemens Wilhelm über Videokunst und den Rest der Welt. Es geht um alles. Unter anderem um die Geburtsstunde der Videokunst, visuelle Technologien, Bewusstseinsmaschinen, Ornithologie und schräge Vögel, Medialität, Körper, Krieg, Pornoindustrie und Kunst, Aufmerksamkeitspotenziale, Konsum, Werbung, Fernsehen als Waffe, digitale Revolution, Internet, NSA-Affäre, Wirklichkeitswahrnehmung, Kapitalismus, Öffentlichkeit und Privatsphäre, politische Kunst, DAS DA DRAUSSEN, Mainstreeming, das Neue, Form, Immaterialität, Ortlosigkeit der Bilder, Bewußtsein, Realitätsempfinden, Selfies, Kino, Ästhetizismus, Theorie und Kunst, Malerei und Videokunst, Kunstpräsentation und Betrachter, Glotzen, Beschleunigung, Manipulation, den Dalai Lama und Werner Herzog, Sex und Krieg, Gier und Geld, Fetische, Körperlosigkeit und Humor

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Jackpotpotlatch!

Benedikt Braun.
Die Superman-Dialektik der Waren-Dinge.

Benedikt Braun: Super Arm, 2011 / © Benedikt Braun und Galerie Eigenheim, Weimar

Benedikt Braun ist ein fucking saint der Gegenkultur im Reich der Klassik. Er treibt sein Unwesen an einem Ort, der wie kaum ein anderer in zwei nationalen Großdichtern verkörpert ist. Auf einer formalästhetisch bescheidenen Fotoarbeit von 2007 posiert BB inmitten einer Schulmädchenklasse unter dem Goethe-Schiller Denkmal vor dem Deutschen Nationaltheater in Weimar: Drei große Deutsche! – einer davon barbäuchig grinsend, umfangen von bildungshungrigen, bildungsresistenten, bildungsgleichgültigen, bildungsunberührten, bildungskontaminierten – in jedem Fall aber zahlreichen und mädchenhaften Bildungsreisenden.

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