Gentrifizierung im Kongo

Supersauber.
Superschön.

Alt Berlin ist tot.

Alt-Berlin-Smile

Montag morgens ist es wie immer in Mitte. Alles neu und nichts wie gestern. Alles sauber, alles schön. Die Müllabfuhr rollt heran und lärmt durch die Höfe. Schülertrupps entsteigen dem Untergrund, reißen ihre polternden Rollkoffer übers Pflaster, zerren sie notfalls gegen den Widerstand der steinernen Schweinebäuche mit Gewalt hinter sich her. Nur die holprige Unvollkommenheit […]

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Das
Pförtnerhaus.

Notizen eines Enthusiasten.

Tonne, ehemaliger ADN-Dienstparkplatz, Areal "Fahrbereitschaft", Berlin Lichtenberg © Foto: Hendrik Jackson

Kunst und Pförtnerhaus. ich hatte eine Einladung eines Künstlers bekommen, sich ein bespieltes Pförtnerhaus anzusehen, Bestandteil einer kleinen Ausstellungsreihe. der Ausstellungsort war recht weit weg, in Lichtenberg; man musste mehrfach umsteigen, und je länger ich mit den immer seltener fahrenden Verkehrsmitteln fuhr, desto einsamer wurd es um mich.

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Vergiss die Angst!

Occupy & die Wut im Bauch der KunstWerke.
Ein Nachruf auf die 7. Berlin Biennale 2012.

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Schon die letzte, von Kathrin Rhomberg vor zwei Jahren kuratierte Berlin Biennale hatte sich an dem versucht, was draußen wartet. Getragen von einer neugierig gestimmten Sehnsucht nach Wirklichkeit eröffnete dieser tastende Versuch, aus einem als selbstbezüglich vermuteten Kunstsystem herauszutreten, seinerzeit die Frage, ob sich inmitten der Bildmächtigkeit und Bilderfülle, die unsere Medien unablässig produzieren, Wirklichkeit und ein kritischer Blick auf die Verhältnisse, die sie begründen, überhaupt noch herstellen lasse.

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