Tastsinn

Psycho-
Urban-Analyse
(PUA)

Die Stadt auf der Couch.

#001_Pscho-Urban-Analyse-PUA

Psycho-Urban-Analyse (PUA) ist eine experimentelle Aufmerksamkeits- und Verhaltenstechnik des Umherschweifens in der Stadt sowie eine Analysemethode, die das Feld und die Erkenntnisse psychogeographischer Forschung erweitert. Es handelt sich um eine besondere Technik der Stadterkundung, der Begegnung mit ihren Menschen und mit sich selbst – der Begegnung vor allem mit ihrem Unbewussten …

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Sasha Waltz
im ZKM Medienmuseum.

✶ Ausstellungstipp ✶
Karlsruhe, 28. 9. 2013 - 2. 02. 2014

Sasha Waltz. Installationen Objekte Performances
Eine Ausstellung im ZKM | Medienmuseum
„Dido & Aeneas“
Choreographische Oper von Sasha Waltz. Oper Henry Purcell 2005 © Foto: Sebastian Bolesch

In einem erstmaligen Überblick präsentiert das ZKM in Karlsruhe die multidisziplinären Arbeiten von Sasha Waltz aus den letzten fünfzehn Jahren. Während der gesamten Laufzeit finden wöchentlich Performances statt. Voller antiker Referenzen und manieristischer Paraphrasen erprobt Sasha Waltz den Körper als Bildproduzent. Mit traumverlorener Sicherheit artikuliert sie den Moment, in dem skulpturales Volumen in Lebendigkeit übergeht. […]

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Santiago Sierra.
Provokant, politisch,
polarisierend.

✶ Ausstellungstipp ✶
Hamburg, 7. 09. 2013 - 12. 01. 2014
Deichtorhallen / Sammlung Falckenberg

Santiago Sierra, Objekt von 600 x 57 x 52 cm, gebaut, um waagrecht an eine Wand gehalten zu werden Aktion in der Galerie Peter Kilchmann. Zürich, Schweiz. April 2001 Holz, Dachpappe u.a., 600 x 57 x 52 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2013

Skulpturen, Fotografien, Filme, Installationen und Objekte. Plakate, Einladungskarten, Dokumente, Skizzen zu Aktionen und Relikte von Performances,- die Deichtorhallen / Sammlung Falckenberg widmet dem spanischen Künstler Santiago Sierra, der in Hamburg seine künstlerischen Wurzeln hat, eine umfassende Werkschau mit mehr als 70 Arbeiten.

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Das weiche Fleisch
der Margarinen.

Über Sonja Alhäuser.

Sonja Alhäuser: Lehnendes Hallo II. Ziehmargarine, beleuchtete Kühlvitrine, 37 x 42 x 80 cm, 2010. Foto: Fabian Georgi

Über Zeugung und Verspeisung von Kunstkörpern in den Arbeiten von Sonja Alhäuser.

In Kühlvitrinen werden sie gelagert: die Butterkörper und Margarinenleiber. Gut, schon beinahe grell ausgeleuchtet hinter Glas. Lehnendes Hallo und Das kleine Willkommen sind ihre Namen. Bezaubernd schön in ihrer buttrigen Nacktheit bleibt ihr gehärtetes Fleisch dem Zugriff und Tastsinn entzogen. Die von Sonja Alhäuser aus dem fettigen Grundnahrungsstoff geformten Geschöpfe sind gefangen in der Blickfalle ihrer Schaukästen. Unbekümmert, teils übermütig und wie trunken von ihrem selbstbezüglichen Spiel toben und tollen sie in barocker Paraphrase durch die Enge der gläsernen Zellen.

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