Konsumkritik

Der dicke
Mann ist weg.

Über Videokunst
und den Rest der Welt.

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Ein weitführendes Gespräch von Sven Grünwitzky und Clemens Wilhelm über Videokunst und den Rest der Welt. Es geht um alles. Unter anderem um die Geburtsstunde der Videokunst, visuelle Technologien, Bewusstseinsmaschinen, Ornithologie und schräge Vögel, Medialität, Körper, Krieg, Pornoindustrie und Kunst, Aufmerksamkeitspotenziale, Konsum, Werbung, Fernsehen als Waffe, digitale Revolution, Internet, NSA-Affäre, Wirklichkeitswahrnehmung, Kapitalismus, Öffentlichkeit und Privatsphäre, politische Kunst, DAS DA DRAUSSEN, Mainstreeming, das Neue, Form, Immaterialität, Ortlosigkeit der Bilder, Bewußtsein, Realitätsempfinden, Selfies, Kino, Ästhetizismus, Theorie und Kunst, Malerei und Videokunst, Kunstpräsentation und Betrachter, Glotzen, Beschleunigung, Manipulation, den Dalai Lama und Werner Herzog, Sex und Krieg, Gier und Geld, Fetische, Körperlosigkeit und Humor

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Supersauber.
Superschön.

Alt Berlin ist tot.

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Montag morgens ist es wie immer in Mitte. Alles neu und nichts wie gestern. Alles sauber, alles schön. Die Müllabfuhr rollt heran und lärmt durch die Höfe. Schülertrupps entsteigen dem Untergrund, reißen ihre polternden Rollkoffer übers Pflaster, zerren sie notfalls gegen den Widerstand der steinernen Schweinebäuche mit Gewalt hinter sich her. Nur die holprige Unvollkommenheit […]

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All images
are wrong.

Video Talks #1. Keystone.
13 questions for Constantin Hartenstein.

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Neue Positionen der Videokunst. Video + Interview.
Der Multimedia-Künstler Clemens Wilhelm stellt zum Auftakt der Serie “Video Talks” das Video KEYSTONE (HD Videoinstallation, New York 2012) des in New York lebenden Berliner Videokünstlers Constantin Hartenstein vor. Für unser Magazin hat er Constantin Hartenstein 13 Fragen zu KEYSTONE und zu den Reaktionen in den USA auf die Präsentation der Videoinstallation gestellt. Nach und nach rückt das Falsche der Bilder in den Blick …

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Vergiss die Angst!

Occupy & die Wut im Bauch der KunstWerke.
Ein Nachruf auf die 7. Berlin Biennale 2012.

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Schon die letzte, von Kathrin Rhomberg vor zwei Jahren kuratierte Berlin Biennale hatte sich an dem versucht, was draußen wartet. Getragen von einer neugierig gestimmten Sehnsucht nach Wirklichkeit eröffnete dieser tastende Versuch, aus einem als selbstbezüglich vermuteten Kunstsystem herauszutreten, seinerzeit die Frage, ob sich inmitten der Bildmächtigkeit und Bilderfülle, die unsere Medien unablässig produzieren, Wirklichkeit und ein kritischer Blick auf die Verhältnisse, die sie begründen, überhaupt noch herstellen lasse.

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