Bewegung

Umwege.
Feigheit als Tugend.

Erstes Gespräch

Wolfgang Plöger: Dreiecke 1

Ein Gespräch des Kunstkritikers Henry Lagos mit dem Künstler Wolfgang Plöger über künstlerische Schaffensprozesse, den Umgang mit Widerständen und die Umgehung von Problemen als paradoxe Problemlösungsstrategie, über Raum, Raumerfahrung und Skulptur, Positiv- und Negativformen, Gabriel Orozco und Carl Andre. Teil I der Dialog-Serie “Six degrees of freedom”.

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lens-based
sculpture

Die Veränderung der Skulptur
durch die Fotografie.
AdK Berlin, 24. Januar bis 21. April 2014.

Giuseppe Penone: Geometria nelle mani – 4 aprile, 2004 (Detail) 15 Schwarzweißfotografien, jeweils 36,7 x 27,6 cm Konrad Fischer Galerie, Berlin, Foto © Archivio Penone © VG Bild-Kunst, Bonn 2014

Von Zeit zu Zeit gelingt es der Akademie der Künste herausragende Ausstellungen zu intermedialen künstlerischen Praktiken zu konzipieren. Vor einigen Jahren  beschäftigte sie sich in einer eindrucksvollen Ausstellung mit der Notation als Kalkül und Form in den Künsten. Nun präsentiert sie in den Ausstellungsräumen im Hanseatenweg eine konzentrierte Schau zur neueren Geschichte der Skulptur, die […]

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Sasha Waltz
im ZKM Medienmuseum.

✶ Ausstellungstipp ✶
Karlsruhe, 28. 9. 2013 - 2. 02. 2014

Sasha Waltz. Installationen Objekte Performances
Eine Ausstellung im ZKM | Medienmuseum
„Dido & Aeneas“
Choreographische Oper von Sasha Waltz. Oper Henry Purcell 2005 © Foto: Sebastian Bolesch

In einem erstmaligen Überblick präsentiert das ZKM in Karlsruhe die multidisziplinären Arbeiten von Sasha Waltz aus den letzten fünfzehn Jahren. Während der gesamten Laufzeit finden wöchentlich Performances statt. Voller antiker Referenzen und manieristischer Paraphrasen erprobt Sasha Waltz den Körper als Bildproduzent. Mit traumverlorener Sicherheit artikuliert sie den Moment, in dem skulpturales Volumen in Lebendigkeit übergeht. […]

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Die Plastizität
des eingefrorenen
Augenblicks.

Martin Honert im Hamburger Bahnhof.

„Martin Honert. Kinderkreuzzug“, Installationsansicht Hamburger Bahnhof, 2012 mit den Werken Star, 1992, und Feuer, 1992 © VG Bild-Kunst, Bonn 2012 Foto: David von Becker Courtesy Johnen Galerie, Berlin und Matthew Marks Gallery, New York

Ein Essay zu Martin Honert anläßlich der Ausstellung “Martin Honert. Kinderkreuzzug” im Hamburger Bahnhof | Berlin (7. Oktober 2012 bis 7. April 2013).

Das Kind begeistert die Welt. Mal verzaubert, ein anderes Mal verängstigt ist es ganz und gar in sie eingetaucht, unauflöslich mit ihr verbunden. Es steht in einem Zauberkreis, in dem die Trennschärfen der Rationalität ihr Werk noch nicht begonnen haben. Seine Welt ist voller Offenheit gegenüber dem unhinterfragt Tatsächlichen, prall an alltäglicher Absurdität und magischen Gewohnheiten. Eine unfertige Welt voller Sensationen des Augenblicks, voller Rätselhaftigkeit und Staunen, voller nomadischer Einbildungskraft. Selbst noch das Paradoxeste ist die kindliche Imagination stets bereit als das Gegebene anzunehmen, um daraus im nächsten Moment eine neue Welt zu formen.Doch was bleibt von diesen imaginativen Fähigkeiten des Kindes, wenn es nicht mehr Kind ist?

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