Malerei

NGORONGORO
Einbruchkrater
am Rande Berlins

Artist Weekend Berlin
+ Gruppenausstellung SALOON
30. April bis 3. Mai 2015

David Nicholson: Pregnant Nude, 2015. Photo © Lepkowski Studios

NGORONGORO – der gigantische Einbruchkrater am Rande der Serengeti – nun in Berlin? Die Seitenwände des Kraters, die ein Areal von 17 bis 21 Kilometern Durchmesser umschliessen, sind bis zu 800 Meter hoch. Ein gefährdetes Paradies, eine Idylle mit der höchsten Raubtierdichte Afrikas und enormer Artenvielfalt. Ein solcher Einbruchkrater befindet sich auch am Rande Berlins, in …

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Carina Linge.
Theatrum mundi.

Galerie Jarmuschek + Partner | Berlin
25. Oktober 2014 - 20. Dezember 2014

Carina Linge: Liebeskrank, 2014, C-Print on Aludibond, 120 x 87 cm

Unter dem Titel “Theatrum Mundi” präsentiert die Galerie Jarmuschek + Partner derzeit eine neue Serie der in Leipzig lebenden Fotografin Carina Linge. Das Welttheater als Zentralmetapher für aller Eitelkeit und Nichtigkeit des Irdischen reicht wie ihr Bildbestand auch mit seinen Wurzeln zurück bis in Renaissance und Barock. Dazu zählt auch ihre offensichtliche Lust, die barocke Kombinatorik aus Sinnlichkeit und Vergänglichkeit zu wiederholen. Es ist eine Fotografie voller bildgeschichtlicher, metaphorischer und allegorischer Anspielungen, die in den Anklängen an historisch Bekanntes aber auch Gefühls-, Sehnsuchts- und Erfahrungsräume für die Seelen der Gegenwart öffnet. – Eine Ausstellung im Rahmen des 6. Monats europäischer Fotografie / Berlin.

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#if this then that

Extended:
Gallery Weekend 1. - 3. Mai 2015
LAGE EGAL
Off Site - zu Gast bei
frontviews temporary | Berlin

if-this-then-that-einladung

Das eine folgt aus dem anderen, so schließt man gewöhnlich. In der automatisierten Rationalität digitaler Maschinen wird aus dieser vagen Allerweltsweisheit eine bezwingende Logik unaufhaltsamer Produktivität. »#if this then that« verweist auf einen der einfachsten, geradezu archaischsten Programmierbefehle. Als das Interface noch nicht standardisiert war, mag mancher dieses Kürzel mit zittrigen Fingen in die Tastatur […]

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Georg Baselitz
Damals, dazwischen und heute

19. September 2014 - 1. Februar 2015
Haus der Kunst, München

Georg Baselitz: Bei Willem, 2009, Öl auf Leinwand / Oil on canvas, Sammlung Goetz München / Goetz Collection Munich © Georg Baselitz, 2014, Foto / Photo: Jochen Littkemann

Zweifelsohne ist er eine Größe seiner Zunft. In anderen Arbeitsbereichen würde man wohl von einem Könner seines Fachs sprechen, aber mit der Könnerschaft ist es so eine Sache in der Kunst. Gerade die Geschichte der modernen Malerei hat sich ja durch krude Kritzeleien, bunte Farbtupfer und verschrobene Perspektiven hervorgetan. Nicht zu allen Zeiten fand das […]

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Zephir.
Victor Man
verfinstert
die KunstHalle.

Der Maler Victor Man
in der KunstHalle Deutsche Bank.
Nun im Haus der Kunst München
24. Oktober 2014 bis 11. Januar 2015

Victor Man: The Chandler, 2013 © Courtesy of the artist and Galerie Neu, Berlin / Photo: Mathias Schormann

Seine Malerei kommt aus dem Dunkeln. Wie aus der Zeit gefallene Fragmente hängen die öligen Schinken an den Wänden. Zumeist in monochromen Flächen, aus deren tiefgrauen Schatten sich Gestalten schälen. Figuren wie Marmor, wie aus schimmerndem Stein, voller Schwere des Körperlichen. Ein abgeschlagener Kopf ruht im Schoss einer Frau, in trotz allem lockerem Pinselschlag legen sich Faltenwürfe übereinander. Mit der Ruhe einer neoklassischen Peinture ordnet Victor Man Licht und Schattenmassen zu rhythmischen Tuchlagen, faltet aus den Tiefebenen der Malerei Gebirge aus Stoff auf.

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Der dicke
Mann ist weg.

Über Videokunst
und den Rest der Welt.

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Ein weitführendes Gespräch von Sven Grünwitzky und Clemens Wilhelm über Videokunst und den Rest der Welt. Es geht um alles. Unter anderem um die Geburtsstunde der Videokunst, visuelle Technologien, Bewusstseinsmaschinen, Ornithologie und schräge Vögel, Medialität, Körper, Krieg, Pornoindustrie und Kunst, Aufmerksamkeitspotenziale, Konsum, Werbung, Fernsehen als Waffe, digitale Revolution, Internet, NSA-Affäre, Wirklichkeitswahrnehmung, Kapitalismus, Öffentlichkeit und Privatsphäre, politische Kunst, DAS DA DRAUSSEN, Mainstreeming, das Neue, Form, Immaterialität, Ortlosigkeit der Bilder, Bewußtsein, Realitätsempfinden, Selfies, Kino, Ästhetizismus, Theorie und Kunst, Malerei und Videokunst, Kunstpräsentation und Betrachter, Glotzen, Beschleunigung, Manipulation, den Dalai Lama und Werner Herzog, Sex und Krieg, Gier und Geld, Fetische, Körperlosigkeit und Humor

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Wucherungen
& Biomorphosen

Ein 'kuratierter Raum'
im Kunstnetzwerk qjubes.

Angelika Arendt: o. T., Modelliermasse, 2011

Eine lockere Zusammenstellung wuchernder Biomorphosen in Zeichnung, Malerei und Skulptur. Eigenwillig-eigengesetzliche Kunstgebilde scheinen sich zu mehren, zu wachsen, zu wuchern – neue Spezies, die ikonotaxonomisch an Wurzelgeflechte, Schwämme, Flechten, Myzele oder Amöben erinnern. Materialisierungen von Sloterdijkschen Schäumen, Deleuzeschen Rhizomen oder Bourriaudschen Radikanten?

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Kunst
des
Verschwindens.

Ein 'kuratierter Raum'
im Kunstnetzwerk Qjubes.

Adele Mills: Person of Interest. Mixed Media

Eine lose Zusammenstellung heterogener Bilder, auf denen nicht nur verfliegende Bewegungen, nicht nur Nachbilder eines dynamischen Geschehens zu sehen sind. Warum wird hier etwas vermeintlich Dargestelltes und Sichtbares dem Zugriff des Blicks entzogen? Alles Materielle hat sich in diffusem, blassem oder vibrierendem Licht verflüchtigt. Sinkt fast ins Nichts ab oder beginnt gerade aus ihm aufzutauchen […]

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Das Passe-Partout der Malerei

Über Pius Fox.

Pius Fox, Eingang, 24 x 17 cm, Öl auf Papier, 2011

Malerei ist keine Selbstverständlichkeit. Und sie ist, obgleich phasenweise von exzentrischen Beschleunigungsversuchen durchzuckt, ein unendlich langsames Medium. Und das nicht allein aufgrund ihres Alters. Anders als die Photographie stellt die Malerei die Simultanität ihrer Bildlichkeit in gedehnten Prozeduren, im vergleichsweise mühsamen Neben- und Übereinandersetzen der Farbe her. Ihr simultanes Bildergebnis ist ein sukzessiv entstandenes; ihre bildgebende Entstehungsgeschichte von vergehender Zeit und verworfenen Absichten durchkreuzt. Sie berichtet, selbst wenn sie es nicht beabsichtigt, es leugnet oder gar gegenteiliges intendiert, immer etwas über den unsichtbar geführten Zusammenhang von Auge, Hand und Geist. Malerei handelt im Raum und auf der Fläche. Und in ihrer Geschichte wurden diese Bezugsgrößen oft produktiv im Angleichungsprozess zwischen Bild und Wirklichkeit vermählt.

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