Marcel Duchamp

Das Selbst als Puppe,
Panzer & Plagiat.

Über Cindy Sherman.
Werke aus der Sammlung Olbricht
me Collectors Room Berlin bis 28.8.2016

Cindy Sherman, Untitled # 418, 2004 © Courtesy of the artist and Metro Pictures, New York

Sie wurde als Meisterin der Maskerade und Frau der tausend Gesichter gefeiert. An ihr schieden und scheiden sich noch immer die Geister. Seit mittlerweile über 30 Jahren befasst sich Cindy Sherman in ihren Photographien mit den Bildern und Rollen der Frau in der Gesellschaft. Noch bis zum 28. August 2016 zeigt die Stiftung Olbricht Werke von Cindy Sherman aus der eigenen Sammlung im me Collectors Room Berlin.

weiterlesen ...

Psycho-
Urban-Analyse
(PUA)

Die Stadt auf der Couch.

#001_Pscho-Urban-Analyse-PUA

Psycho-Urban-Analyse (PUA) ist eine experimentelle Aufmerksamkeits- und Verhaltenstechnik des Umherschweifens in der Stadt sowie eine Analysemethode, die das Feld und die Erkenntnisse psychogeographischer Forschung erweitert. Es handelt sich um eine besondere Technik der Stadterkundung, der Begegnung mit ihren Menschen und mit sich selbst – der Begegnung vor allem mit ihrem Unbewussten …

weiterlesen ...

Der dicke
Mann ist weg.

Über Videokunst
und den Rest der Welt.

chinese-taegt-fernseher-kl

Ein weitführendes Gespräch von Sven Grünwitzky und Clemens Wilhelm über Videokunst und den Rest der Welt. Es geht um alles. Unter anderem um die Geburtsstunde der Videokunst, visuelle Technologien, Bewusstseinsmaschinen, Ornithologie und schräge Vögel, Medialität, Körper, Krieg, Pornoindustrie und Kunst, Aufmerksamkeitspotenziale, Konsum, Werbung, Fernsehen als Waffe, digitale Revolution, Internet, NSA-Affäre, Wirklichkeitswahrnehmung, Kapitalismus, Öffentlichkeit und Privatsphäre, politische Kunst, DAS DA DRAUSSEN, Mainstreeming, das Neue, Form, Immaterialität, Ortlosigkeit der Bilder, Bewußtsein, Realitätsempfinden, Selfies, Kino, Ästhetizismus, Theorie und Kunst, Malerei und Videokunst, Kunstpräsentation und Betrachter, Glotzen, Beschleunigung, Manipulation, den Dalai Lama und Werner Herzog, Sex und Krieg, Gier und Geld, Fetische, Körperlosigkeit und Humor

weiterlesen ...

Go underground.

Marcel Duchamps berühmter Vortrag
"Where do we go from here?" (1961)

#001_Go underground#1

Marcel Duchamp: “There was a symposium in Philadelphia on the subject, more or less, of where we go from here. I ended by saying that the great man of tomorrow should not be seen, cannot be seen, and should go underground.”
Calvin Tomkins: “Well, in a sense, you have gone underground.”
Duchamp: “I was underground at the beginning but now I’m not … It’s probably my doom, too.”

weiterlesen ...

Six Degrees
of Freedom.

Henry Lagos & Wolfgang Plöger im Dialog.
Vorwort.

lagos-koordinaten

Seit dem Jahr 2004 führten der Kunstkritiker Henry Lagos und der Berliner Künstler Wolfgang Plöger zahlreiche Gespräche, in denen Lagos den Handlungsspielraum des Künstlers auszuloten versucht. Henry Lagos hat die zahlreichen privaten Unterhaltungen, wie er uns erklärte, auf der Grundlage von Tonmitschnitten, Notizen und Gedächtnisprotokollen zu einer dialogisch-künstlerischen Form umgearbeitet und auf 10 Gespräche verdichtet.

weiterlesen ...

Vergiss die Angst!

Occupy & die Wut im Bauch der KunstWerke.
Ein Nachruf auf die 7. Berlin Biennale 2012.

Siebtes-Berlin-Biennale-Logo_Ausschnitt

Schon die letzte, von Kathrin Rhomberg vor zwei Jahren kuratierte Berlin Biennale hatte sich an dem versucht, was draußen wartet. Getragen von einer neugierig gestimmten Sehnsucht nach Wirklichkeit eröffnete dieser tastende Versuch, aus einem als selbstbezüglich vermuteten Kunstsystem herauszutreten, seinerzeit die Frage, ob sich inmitten der Bildmächtigkeit und Bilderfülle, die unsere Medien unablässig produzieren, Wirklichkeit und ein kritischer Blick auf die Verhältnisse, die sie begründen, überhaupt noch herstellen lasse.

weiterlesen ...