Popkultur

Just a little push

13 questions for
Francisco Montoya Cázarez
Video Installation "The Spell from Sonora"

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Video Talks #7: Video Installation “The Spell of Sonora” (Videos “The Cleanse” & “The Perimeter”). A conversation of Clemens Wilhem with the Mexican artist Francisco Montoya Cázarez on radioactivity and magic potions, the ‘back stage’ of our society and how invisible places may become visible and conscious, the memory of material, poetic absurd gestures, absurdity and the conditio humana …

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Das nackte IT,
das gibt es nicht.

Bettina Rheims
»Bonkers - A fortnight in London«
Camera Work Berlin (19.9. - 29.11.14)

Bettina Rheims: Georgie Bee wearing her own amazing shoes. Bonkers - A fortnight in London. © Bettina Rheims

Mit dem Fotoband »Chambre Close« wurde die französische Fotografin Bettina Rheims vor über 20 Jahren berühmt. Seitdem gehört sie zu den Klassikern der neueren Aktfotografie und wird in einem Atemzug mit Helmut Newton genannt. Camera Work / Berlin zeigt bis zum 29. November 2014 ihre kürzlich in London entstandene Porträtserie aufreizender It-Girls.

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Der skulpturale Sound der B-Seite.

Michael Sailstorfer
im Haus am Waldsee / Berlin

Michael Sailstorfer: 3 falsche Perser, 2004. Ausstellungsansicht Haus am Waldsee 2014 Berlin, Foto: Bernd Borchardt

In kürzester Zeit ist Michael Sailstorfer – wie man so schön sagt – durchgestartet. Er, seine Ideen und Artefakte sind derart nachgefragt, dass sie selbst zu Raketenbäumen und Sternschnuppen am Kunsthimmel wurden, was diese Arbeiten rückblickend wie verheißungsvolle Paraphrasen des sensationshungrigen kunstbetrieblichen Starkultes aufleuchten lässt. Sailstorfer, gerade einmal Mitte Dreißig, wurde mit Einzelausstellungen in Museen geehrt, in Berlin ist er prominent im Bunker der Sammlung Boros vertreten, seine Galerie Johann König zeigte kürzlich eine seiner Videoarbeiten in ihrer neuen Residenz St. Agnes in Kreuzberg mit geradezu sakralem Gestus. An wem Sailstorfer bisher vorbei gegangen ist, hat nun die Möglichkeit, eine Auswahl seiner Arbeiten im Berliner Haus am Waldsee zu bestaunen.

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Der dicke
Mann ist weg.

Über Videokunst
und den Rest der Welt.

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Ein weitführendes Gespräch von Sven Grünwitzky und Clemens Wilhelm über Videokunst und den Rest der Welt. Es geht um alles. Unter anderem um die Geburtsstunde der Videokunst, visuelle Technologien, Bewusstseinsmaschinen, Ornithologie und schräge Vögel, Medialität, Körper, Krieg, Pornoindustrie und Kunst, Aufmerksamkeitspotenziale, Konsum, Werbung, Fernsehen als Waffe, digitale Revolution, Internet, NSA-Affäre, Wirklichkeitswahrnehmung, Kapitalismus, Öffentlichkeit und Privatsphäre, politische Kunst, DAS DA DRAUSSEN, Mainstreeming, das Neue, Form, Immaterialität, Ortlosigkeit der Bilder, Bewußtsein, Realitätsempfinden, Selfies, Kino, Ästhetizismus, Theorie und Kunst, Malerei und Videokunst, Kunstpräsentation und Betrachter, Glotzen, Beschleunigung, Manipulation, den Dalai Lama und Werner Herzog, Sex und Krieg, Gier und Geld, Fetische, Körperlosigkeit und Humor

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Aufzeichnungen
aus dem
Friedrichshainer
Gehäuse.

Zu Besuch bei Falk Nordmann.

Falk Nordmann: behau_ptung_sung. schwarze kreide & asche auf papier, 147×112 cm, 2010

In der Zirkulation der Bilder und Zeichen, im Strom der Texte und Symbole ist kein Anfang in Sicht. In immer neuer Gestalt weisen sie hin und her und zeigen ihre Schatten, aus deren derben Flecken der Umriss kommender Zeichnung wuchert. In der Nähe dieser Zeichnung liegen Höhle und Häutung, liegen Gärungsbuchten. Ein wieder und wieder gewendetes Spiel aus Impulsen, Umwegen und Sendungen. In den Hirnrinden und auf dem Papier.

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