Schatten

Reliefteppich
und Lichtspur

Spurensicherung und Archäologie
des Alltags. Die 'Relief-Teppiche'
von Stefanie Pürschler.

Stefanie Pürschler: ArtFair. Relief-Teppich, 200 x 200 cm, 2008 © Stefanie Pürschler

Einige der seriellen Arbeiten Stefanie Pürschlers konvergieren zu einer Archäologie der Alltagswelt, zu einer gegenwartsarchäologischen Sicherung der flüchtigen Spuren und Relikte, die wir alltäglich gedanken- und bewußtlos erzeugen und hinterlassen. Es werden Schichten unserer Wirklichkeit freigelegt, über die wir alltäglich hinweg und durch die wir hindurch leben. – Es entstehen interimistische Welten zwischen Schein und […]

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Video Talks #1. Keystone.
13 questions for Constantin Hartenstein.

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Neue Positionen der Videokunst. Video + Interview.
Der Multimedia-Künstler Clemens Wilhelm stellt zum Auftakt der Serie “Video Talks” das Video KEYSTONE (HD Videoinstallation, New York 2012) des in New York lebenden Berliner Videokünstlers Constantin Hartenstein vor. Für unser Magazin hat er Constantin Hartenstein 13 Fragen zu KEYSTONE und zu den Reaktionen in den USA auf die Präsentation der Videoinstallation gestellt. Nach und nach rückt das Falsche der Bilder in den Blick …

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Das Passe-Partout der Malerei

Über Pius Fox.

Pius Fox, Eingang, 24 x 17 cm, Öl auf Papier, 2011

Malerei ist keine Selbstverständlichkeit. Und sie ist, obgleich phasenweise von exzentrischen Beschleunigungsversuchen durchzuckt, ein unendlich langsames Medium. Und das nicht allein aufgrund ihres Alters. Anders als die Photographie stellt die Malerei die Simultanität ihrer Bildlichkeit in gedehnten Prozeduren, im vergleichsweise mühsamen Neben- und Übereinandersetzen der Farbe her. Ihr simultanes Bildergebnis ist ein sukzessiv entstandenes; ihre bildgebende Entstehungsgeschichte von vergehender Zeit und verworfenen Absichten durchkreuzt. Sie berichtet, selbst wenn sie es nicht beabsichtigt, es leugnet oder gar gegenteiliges intendiert, immer etwas über den unsichtbar geführten Zusammenhang von Auge, Hand und Geist. Malerei handelt im Raum und auf der Fläche. Und in ihrer Geschichte wurden diese Bezugsgrößen oft produktiv im Angleichungsprozess zwischen Bild und Wirklichkeit vermählt.

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