Skulptur

NGORONGORO
Einbruchkrater
am Rande Berlins

Artist Weekend Berlin
+ Gruppenausstellung SALOON
30. April bis 3. Mai 2015

David Nicholson: Pregnant Nude, 2015. Photo © Lepkowski Studios

NGORONGORO – der gigantische Einbruchkrater am Rande der Serengeti – nun in Berlin? Die Seitenwände des Kraters, die ein Areal von 17 bis 21 Kilometern Durchmesser umschliessen, sind bis zu 800 Meter hoch. Ein gefährdetes Paradies, eine Idylle mit der höchsten Raubtierdichte Afrikas und enormer Artenvielfalt. Ein solcher Einbruchkrater befindet sich auch am Rande Berlins, in …

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#if this then that

Extended:
Gallery Weekend 1. - 3. Mai 2015
LAGE EGAL
Off Site - zu Gast bei
frontviews temporary | Berlin

if-this-then-that-einladung

Das eine folgt aus dem anderen, so schließt man gewöhnlich. In der automatisierten Rationalität digitaler Maschinen wird aus dieser vagen Allerweltsweisheit eine bezwingende Logik unaufhaltsamer Produktivität. »#if this then that« verweist auf einen der einfachsten, geradezu archaischsten Programmierbefehle. Als das Interface noch nicht standardisiert war, mag mancher dieses Kürzel mit zittrigen Fingen in die Tastatur […]

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Der skulpturale Sound der B-Seite.

Michael Sailstorfer
im Haus am Waldsee / Berlin

Michael Sailstorfer: 3 falsche Perser, 2004. Ausstellungsansicht Haus am Waldsee 2014 Berlin, Foto: Bernd Borchardt

In kürzester Zeit ist Michael Sailstorfer – wie man so schön sagt – durchgestartet. Er, seine Ideen und Artefakte sind derart nachgefragt, dass sie selbst zu Raketenbäumen und Sternschnuppen am Kunsthimmel wurden, was diese Arbeiten rückblickend wie verheißungsvolle Paraphrasen des sensationshungrigen kunstbetrieblichen Starkultes aufleuchten lässt. Sailstorfer, gerade einmal Mitte Dreißig, wurde mit Einzelausstellungen in Museen geehrt, in Berlin ist er prominent im Bunker der Sammlung Boros vertreten, seine Galerie Johann König zeigte kürzlich eine seiner Videoarbeiten in ihrer neuen Residenz St. Agnes in Kreuzberg mit geradezu sakralem Gestus. An wem Sailstorfer bisher vorbei gegangen ist, hat nun die Möglichkeit, eine Auswahl seiner Arbeiten im Berliner Haus am Waldsee zu bestaunen.

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Georg Baselitz
Damals, dazwischen und heute

19. September 2014 - 1. Februar 2015
Haus der Kunst, München

Georg Baselitz: Bei Willem, 2009, Öl auf Leinwand / Oil on canvas, Sammlung Goetz München / Goetz Collection Munich © Georg Baselitz, 2014, Foto / Photo: Jochen Littkemann

Zweifelsohne ist er eine Größe seiner Zunft. In anderen Arbeitsbereichen würde man wohl von einem Könner seines Fachs sprechen, aber mit der Könnerschaft ist es so eine Sache in der Kunst. Gerade die Geschichte der modernen Malerei hat sich ja durch krude Kritzeleien, bunte Farbtupfer und verschrobene Perspektiven hervorgetan. Nicht zu allen Zeiten fand das […]

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Umwege.
Feigheit als Tugend.

Erstes Gespräch

Wolfgang Plöger: Dreiecke 1

Ein Gespräch des Kunstkritikers Henry Lagos mit dem Künstler Wolfgang Plöger über künstlerische Schaffensprozesse, den Umgang mit Widerständen und die Umgehung von Problemen als paradoxe Problemlösungsstrategie, über Raum, Raumerfahrung und Skulptur, Positiv- und Negativformen, Gabriel Orozco und Carl Andre. Teil I der Dialog-Serie “Six degrees of freedom”.

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Der dicke
Mann ist weg.

Über Videokunst
und den Rest der Welt.

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Ein weitführendes Gespräch von Sven Grünwitzky und Clemens Wilhelm über Videokunst und den Rest der Welt. Es geht um alles. Unter anderem um die Geburtsstunde der Videokunst, visuelle Technologien, Bewusstseinsmaschinen, Ornithologie und schräge Vögel, Medialität, Körper, Krieg, Pornoindustrie und Kunst, Aufmerksamkeitspotenziale, Konsum, Werbung, Fernsehen als Waffe, digitale Revolution, Internet, NSA-Affäre, Wirklichkeitswahrnehmung, Kapitalismus, Öffentlichkeit und Privatsphäre, politische Kunst, DAS DA DRAUSSEN, Mainstreeming, das Neue, Form, Immaterialität, Ortlosigkeit der Bilder, Bewußtsein, Realitätsempfinden, Selfies, Kino, Ästhetizismus, Theorie und Kunst, Malerei und Videokunst, Kunstpräsentation und Betrachter, Glotzen, Beschleunigung, Manipulation, den Dalai Lama und Werner Herzog, Sex und Krieg, Gier und Geld, Fetische, Körperlosigkeit und Humor

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Rapunzel
und
das Phantasma
der Türme.

Macht. Wahn. Vision. Rapunzel & Co.
Von Türmen & Menschen in der Kunst.
Arp Museum Rolandseck / Remagen
6. April bis 31. August 2014

Ausstellungsansicht Arp Museum / James Lee Byars The Golden Tower, 1982-1992 / Foto: Mick Vincenz

Macht. Wahn. Vision. Rapunzel & Co. Von Türmen & Menschen in der Kunst. Arp Museum Remhagen / 6. April bis 31. August 2014
Der Turm. Leuchtturm. Wachturm. Flakturm und Fernsehturm. Das Turmhaus, die Straße, der Glockenturm. Hohe Türme und schiefe Türme. Aus Stein und Elfenbein. Der Turmbau zu Babel und die Standhaftigkeit der heiligen Barbara. Menschentürme, vielleicht. Vom türlosen Turmzimmer erzählt ein Märchen. Die Türme der Menschheit: sie sind verschieden, aber regelmäßig erektiv.

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