Strategien der Subversion

Carina Linge.
Theatrum mundi.

Galerie Jarmuschek + Partner | Berlin
25. Oktober 2014 - 20. Dezember 2014

Carina Linge: Liebeskrank, 2014, C-Print on Aludibond, 120 x 87 cm

Unter dem Titel “Theatrum Mundi” präsentiert die Galerie Jarmuschek + Partner derzeit eine neue Serie der in Leipzig lebenden Fotografin Carina Linge. Das Welttheater als Zentralmetapher für aller Eitelkeit und Nichtigkeit des Irdischen reicht wie ihr Bildbestand auch mit seinen Wurzeln zurück bis in Renaissance und Barock. Dazu zählt auch ihre offensichtliche Lust, die barocke Kombinatorik aus Sinnlichkeit und Vergänglichkeit zu wiederholen. Es ist eine Fotografie voller bildgeschichtlicher, metaphorischer und allegorischer Anspielungen, die in den Anklängen an historisch Bekanntes aber auch Gefühls-, Sehnsuchts- und Erfahrungsräume für die Seelen der Gegenwart öffnet. – Eine Ausstellung im Rahmen des 6. Monats europäischer Fotografie / Berlin.

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An
unresolved
conflict

13 questions for E. S. Mayorga
+ Videos "The Role of Fear" +
"The Murderer from La Esmeralda"

Eduardo S. Mayorga: Sitll from the Video "The Role Of Fear I"

Video Talk #8: Two Videos and an Interview with E. S. Mayorga by Clemens Wilhelm on fear and art, horror and murder, the artist as a criminal, on taboos and the forbidden, fear in our society, media and manipulation of perception, mockumentary, documentation and autobiography, fiction and facts, sex and violence, the devil and the child, monsters and demons, on moral, oppression and pedagogy, simulation and play, humor and experiment, art and life …

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Just a little push

13 questions for
Francisco Montoya Cázarez
Video Installation "The Spell from Sonora"

francisco-montoya-cazarez-the-spell-from-sonora-video-performance

Video Talks #7: Video Installation “The Spell of Sonora” (Videos “The Cleanse” & “The Perimeter”). A conversation of Clemens Wilhem with the Mexican artist Francisco Montoya Cázarez on radioactivity and magic potions, the ‘back stage’ of our society and how invisible places may become visible and conscious, the memory of material, poetic absurd gestures, absurdity and the conditio humana …

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Der skulpturale Sound der B-Seite.

Michael Sailstorfer
im Haus am Waldsee / Berlin

Michael Sailstorfer: 3 falsche Perser, 2004. Ausstellungsansicht Haus am Waldsee 2014 Berlin, Foto: Bernd Borchardt

In kürzester Zeit ist Michael Sailstorfer – wie man so schön sagt – durchgestartet. Er, seine Ideen und Artefakte sind derart nachgefragt, dass sie selbst zu Raketenbäumen und Sternschnuppen am Kunsthimmel wurden, was diese Arbeiten rückblickend wie verheißungsvolle Paraphrasen des sensationshungrigen kunstbetrieblichen Starkultes aufleuchten lässt. Sailstorfer, gerade einmal Mitte Dreißig, wurde mit Einzelausstellungen in Museen geehrt, in Berlin ist er prominent im Bunker der Sammlung Boros vertreten, seine Galerie Johann König zeigte kürzlich eine seiner Videoarbeiten in ihrer neuen Residenz St. Agnes in Kreuzberg mit geradezu sakralem Gestus. An wem Sailstorfer bisher vorbei gegangen ist, hat nun die Möglichkeit, eine Auswahl seiner Arbeiten im Berliner Haus am Waldsee zu bestaunen.

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Psycho-
Urban-Analyse
(PUA)

Die Stadt auf der Couch.

#001_Pscho-Urban-Analyse-PUA

Psycho-Urban-Analyse (PUA) ist eine experimentelle Aufmerksamkeits- und Verhaltenstechnik des Umherschweifens in der Stadt sowie eine Analysemethode, die das Feld und die Erkenntnisse psychogeographischer Forschung erweitert. Es handelt sich um eine besondere Technik der Stadterkundung, der Begegnung mit ihren Menschen und mit sich selbst – der Begegnung vor allem mit ihrem Unbewussten …

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