Vergänglichkeit – Flüchtigkeit

No Place like Home.

Einzelausstellung von Clemens Wilhelm im HilbertRaum Berlin, 29. April - 8. Mai 2016.

Clemens Wilhelm: SIMULACRA, Videostill, Video HD 33' Shenzhen (CN), 2015 © Clemens Wilhelm

Was haben Massentourismus, Kunst und Kapitalismus gemein? Das Gallery Weekend scheint einige Aspekte dieser Frage aufzuwerfen und selbst zu beantworten. … …
Wie man einen massentouristischen Hype auslöst, eine Creatio ex nihilo, läßt sich exemplarisch an der Videoarbeit THE MOST PHOTOGRAPHED MAN OF BERLIN des Multi-Media-Künstlers Clemens Wilhelm beobachten …

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Das nackte IT,
das gibt es nicht.

Bettina Rheims
»Bonkers - A fortnight in London«
Camera Work Berlin (19.9. - 29.11.14)

Bettina Rheims: Georgie Bee wearing her own amazing shoes. Bonkers - A fortnight in London. © Bettina Rheims

Mit dem Fotoband »Chambre Close« wurde die französische Fotografin Bettina Rheims vor über 20 Jahren berühmt. Seitdem gehört sie zu den Klassikern der neueren Aktfotografie und wird in einem Atemzug mit Helmut Newton genannt. Camera Work / Berlin zeigt bis zum 29. November 2014 ihre kürzlich in London entstandene Porträtserie aufreizender It-Girls.

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Grüne Gläser.
Das Kleist-Projekt.

Zweites Gespräch.

Wolfgang Plöger: Kleist Projekt

Derselbe Ort. Draußen klirrende Kälte. Es hat zwei Tage und zwei Nächte lang stark geschneit. Der Flugbetrieb ist weitestgehend eingestellt. Der Konferenzraum jedoch ist wohltemperiert, die Luft etwas trocken. LAGOS: (Er betritt den Raum mit Mantel, Schal, Mütze und Winterstiefeln, in die er seine Hose gestopft hat. Aus den Profilen seiner Stiefel löst sich nach […]

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Das weiche Fleisch
der Margarinen.

Über Sonja Alhäuser.

Sonja Alhäuser: Lehnendes Hallo II. Ziehmargarine, beleuchtete Kühlvitrine, 37 x 42 x 80 cm, 2010. Foto: Fabian Georgi

Über Zeugung und Verspeisung von Kunstkörpern in den Arbeiten von Sonja Alhäuser.

In Kühlvitrinen werden sie gelagert: die Butterkörper und Margarinenleiber. Gut, schon beinahe grell ausgeleuchtet hinter Glas. Lehnendes Hallo und Das kleine Willkommen sind ihre Namen. Bezaubernd schön in ihrer buttrigen Nacktheit bleibt ihr gehärtetes Fleisch dem Zugriff und Tastsinn entzogen. Die von Sonja Alhäuser aus dem fettigen Grundnahrungsstoff geformten Geschöpfe sind gefangen in der Blickfalle ihrer Schaukästen. Unbekümmert, teils übermütig und wie trunken von ihrem selbstbezüglichen Spiel toben und tollen sie in barocker Paraphrase durch die Enge der gläsernen Zellen.

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