FALK NORDMANN KÜNSTLER



Kunstwerke - Werkgruppenübersicht


be.hau/ptung/sung

Zentrum dieses Pools an bedeutungsoffenen Icons ist eine Dreieck-Rechteck Kombination, die als Symbol sowohl für „Haus“ wie auch für den weg- und aufmerksamkeitsweisenden „Pfeil“ stehen kann. Kombiniert mit Zeichen für Mensch / Frau / Mann in verschiedenen Haltungen und Aktionen werden Haus und Pfeil zu ungenauen Lokalisierungen. Die Bildsprache von {be.hau/ptung.sung} changiert zwischen Icon und Narration, spielt mit den Elementen konstruierter Grafik und (in der hier gezeigten Fassung) der emotional appellativen Materialität in der Übersetzung auf das Papier. Einige Nebenbeigedanken zu dieser Arbeit: - einen Katalog der Schatten auf der Höhlenwand erstellen. - bedeutungsoffene Verkehrsschilder zeichnen. - Label für eine selbstbewusste Indifferenz positionieren.


KOKON

vor einigen jahren, genauer: 2002, halb spielerisch begonnen , ist “KOKON” mittlerweile zu einem terrain ausgewachsen, in das ich immer wieder zurückkehre. februar bis mai 2002 entstanden in schneller folge die ersten 663 zeichnungen, im laufe der letzten jahre sind ungefähr noch einmal 600 arbeiten dazugekommen. der letzte scan bis zur no.:1000 fand im september 2004 statt. eigentlich schien mir das feld da gefasst, die arbeit beendet. mittlerweile hat sich herausgestellt, das ich wohl kurzzeitig den nominellen machtansprüchen der großen zahlen erlegen bin. 2005 beanspruchten zunächst einige vereinzelt gebildete blätter teilhabe, gegen ende 2005 und anfang 2006 war ich bereit zu akzeptieren, daß diese arbeit noch nicht beendet ist.


höhlenrekonstrukt


gesichtsfeld

Seit einigen jahren interessiere ich mich für meine möglichkeiten in der arbeit mit heterogen gearbeiteten aspekten von meist kleinteiligen modulen, die bestandteil größerer werkgruppen sind. Einfacher: neben elementen, über die einzelne arbeiten als bestandteil einer werkgruppe auszumachen sind, erarbeite ich für einige oder mehrere module teilaspekte, die das feld der werkgruppensignifikanten schnittmengen verunklaren. [...] Die fragwürdigen und inkonsequenten momente dieser anhäufung imaginierter portraits, die in der regel erst bei dem wechsel des fokus von der gruppenerscheinung der zeichnungen auf die einzelbilder realisiert werden, diese momente sind das für mich energetisierende in der arbeit. berlin 2006


-stereo-

symmetrien, dychotomien, raumimaginationsornamentik