GALERIE T GALERIE



VERANSTALTUNGEN


Stephan Guillais
"Ertappt, einsam.".
Vernissage27.09.2012, 18:00
Dauer 27.09.2012 - 23.11.2012

Ort galerie t
Hermannstraße 24
40233 Düsseldorf
Öffnungszeiten Freitags 17:00 - 19:00 Uhr Samstags 11:00 - 15:00 Uhr

Die galerie t in Düsseldorf-Flingern lädt zur Vernissage: Galerist Felix Thomas zeigtam 27. September 2012 ab 18 Uhr Werke des deutschfranzösischen Künstlers Stephan Guillais.Stephan Guillais beschäftigt sich in seinen Bildern intensiv und fast ausschließlich mit demmenschlichen Körper, dem Akt, der vielleicht ursprünglichsten Form in der bildenden Kunst.
Mit viel körperlichem Einsatz kratzt er seine Motive in bemalte Holzplatten, übermalt diese weitere Male und kratzt wieder in die
Fläche. Guillais hinterlässt Spuren – nicht nur auf den großformatigen Holzplatten, die er bearbeitet, sondern auch in den Erinnerungen der Betrachter. Der Schauspieler Daniel Brühl beschreibt seine erste Begegnung mit Guillais und dessen Kunst so: „Ich gehe durch die dunklen Gassen des gotischen Viertels in Barcelona und bleibe plötzlich stehen, als ich eine Frau erblicke, die mich aus traurig verlebten Augen anschaut – ertappt, einsam.
Gefesselt vom Anblick bleibe ich neugierig stehen. Ich komme ein ums andere Mal zurück an diesen Ort und sie ist immer noch da, schüchtern und nackt. Als ich endlich an ihre Scheibe klopfe, öffnet mir ein bärtiger Mann mit großen Augen. Seit diesem Tag bin ich Bewunderer und Freund des Malers Stephan Guillais.“
Menschliche Figuren in unterschiedlichen Formen, Positionen und Farben, geritzt in Acrylfarbe: „Wer Stephan Guillais’ Werke betrachtet, dem wird sofort klar, dass sie in einem intensiven Schaffensprozess entstanden sind“, so Felix Thomas. „Ein Bild ist wie eine Prügelei mit Regeln“, beschreibt Guillais selbst diesen Prozess in einem Beitrag für das ARD-Kulturmagazin „Einsweiter“.
Der Künstler lebt und arbeitet seit 2002 in Barcelona. Hier traf er auch Galerist und Designer Felix Thomas, der selbst lange in der spanischen Metropole zu Hause war. Guillais’ Arbeiten wurden bereits in Spanien, Frankreich, Italien und Argentinien gezeigt. Er ist der dritte von fünf Künstlern, dem Galerist Felix Thomas im Anschluss an die Gruppenausstellung „La Colectiva. Arte Contemporáneo de Barcelona“ eine Einzelausstellung widmet. Die Vernissage findet am 27. September 2012 ab 18 Uhr statt, Hermannstraße 24, Düsseldorf- Flingern. Guillais’ Werke sind noch bis zum 23. November 2012 in der galerie t zu sehen und zu erwerben.

Stephan Guillais

Marc Sparfel
Auf der Suche nach Eleganz und Poesie.
Vernissage14.06.2012, 18:30
Dauer 14.06.2012 - 20.07.2012

Antilopen, Löwen, Elefanten? Marc Sparfel scheint diese und andere Geschöpfe in Objekten wie Stühlen, Garderoben- und Hutständern zu erkennen und weist den Alltagsgegenständen
so eine neue Bedeutung zu. Sparfel ist der zweite Künstler aus Barcelona, dem die galerie t seit ihrer Eröffnung im März eine Einzelausstellung widmet.
1972 im französischen Morlaix geboren, lebt und arbeitet
Marc Sparfel heute als freischaffender Künstler in Spanien.
„Verlassene Möbel, die keinen Zweck mehr erfüllen oder einfach nicht mehr modern sind, bilden einen ‚urbanen Wald‘, der aus dem Asphalt erwächst“, so Sparfel. „Das ist mein Wald, durch den ich mit Freude gehe. Hier wähle ich Hölzer aus, als seien sie Früchte an einem Baum. Der Prozess ihrer
Transformation verläuft manchmal langsam und schmerzvoll – aber immer intuitiv und auf der Suche nach einer bestimmten Eleganz und Poesie“. Mit seinen Installationen aus einfachen Materialien verleiht er Gegenständen, die nicht mehr gebraucht werden, eine neue Gestalt: Tiere, Masken und Fossilien sind auf diese Weise entstanden. „Marc Sparfels Werke lassen sich sowohl der ‚Arte Povera‘ als auch der ‚Konkreten Kunst‘ zuordnen“, sagt Galerist Felix Thomas. „‚Arte Povera‘ – die ‚arme Kunst‘ – bezeichnet räumliche Installationen aus ‚armen‘, gewöhnlichen Materialien. Realität nicht einfach abzubilden, sondern eine neue, künstlerische Realität zu schaffen, ist die Intention der ‚Konkreten Kunst‘. Dieses Spannungsfeld macht das vielschichtige Œevre Sparfels so sehenswert.“

Marc Sparfel