BERNHARD KNAUS FINE ART GALERIE



VERANSTALTUNGEN


Katharina Hinsberg
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Vernissage02.12.2016, 19:00
Dauer 02.12.2016 - 28.01.2017

Ort Galerie Bernhard Knaus Fine Art
Niddastr.84
60329 Frankfurt am Main
Tel 069 244 507 68
Öffnungszeiten Di-Fr 11-18 Uhr Sa 11-15

Einzelausstellung der neusten Papierarbeiten, Buntstift auf Papier, Scherenschnitt
Katharina Hinsberg, geboren1967 in Karlsruhe, studierte an der Akademie der bildenden Künste München, der Hochschule der bildenden Kunst Dresden und der Ecole des Beaux Arts Bordeaux. Von 2003-2009 hatte sie die Professur für Zeichnen an der Hochschule für Künste Bremen und seit 2011 hat sie die Professur für konzeptuelle Malerei an der HBK Saarbrücken inne.
Seit 2010 ist sie Kuratoriumsmitglied der Akademie Schloß Solitude.

Das Werk von Katharina Hinsberg gründet auf einer vielfältigen Auseinandersetzung mit Zeichnen und dem Ausloten seiner primären Bedingungen wie Materialien, Bewegung oder räumliche Gegebenheiten. Katharina Hinsberg reduziert dieses Medium dabei auf einfachste Materialien, etwa Graphit, Tusche und Papier.
Spezifisch für ihr Arbeiten ist vor allem das Ausschneiden der gezeichneten Lineaturen, die aus dem Papier gelöst werden und damit zu einer fragilen Durchlässigkeit finden, welche ‚Zeichnung’ und deren Implikationen neu zu hinterfragen sucht: die Zeichnung selbst wird zum Verschwinden gebracht, was zugleich aber Möglichkeit ist, diese neu zu denken und vorzustellen. Der Schnitt ins Papier – dann auch als Rand zum Raum – ermöglicht es der Künstlerin, ihr Werk auch auf große raumbezogene Installationen zu erweitern.

Gezeigt werden neue Werke aus der Serie Gitter / Linien, aber auch frühe Werke aus den Serien Divis, Ajouris, Netz und Divis.

Katharina Hinsberg lebt und arbeitet auf der Raketenstation Hombroich, Neuss.

Katharina Hinsberg

Center of mass
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Vernissage24.04.2015, 19:00
Dauer 25.04.2015 - 27.06.2015

Ort Bernhard Knaus Fine Art GmbH
Niddastraße 84, ertser Stock
D-60329 Frankfurt am Main
E-Mail: knaus@bernhardknaus-art.de

Giacomo Santiago Rogado
Center of mass
Am 24. April 2015 ab 19:00 Uhr
Ausstellungsdauer bis 27. Juni 2015
Formen, die durch die Perfektion ihrer Verläufe oder weich fliessende Farbgebilde auffallen - mal mit verwischt unscharfen, mal hart abgegrenzten Kanten -, kennzeichnen viele der Bilder von Giacomo Santiago Rogado. Es sind bewegt wirkende Farbflächen als eingefrorener Zustand eines "Entwicklungsprozesses". Rogado schafft die Umstände, unter denen solche Verläufe entstehen, in einem Wasserbecken, in das er die Leinwand legt und nach alter klassischer Färbetechnik Salz und Färbemittel einstreut. Rogados Bilder sind weder reiner Zufall noch reine Komposition. Sie entstehen in einem langsamen autopoietischen Prozess, bei dem der Künstler nur den Ausgangspunkt festsetzt. Es sind Spuren eines praktischen Umgangs mit Farbmaterial. Und sie provozieren durch ihre Unbedarftheit.
In seinen jüngsten Arbeiten setzt Rogado diesen freien Formen speerähnliche, klar abgegrenzte, harte Flächen entgegen. Mit mehreren Ebenen operierend lässt er eine eigenwillige Form der Räumlichkeit entstehen. Oft erscheinen diese hart abgegrenzten, oft auch rechteckigen Formen wie ein abstraktes Repoussoir, als eine vorderste Ebene, hinter der alles andere zurücktritt. Bei näherem Hinsehen zeigen sich malerische Strukturen. Diese sind durch Abtragen entstanden. Radial vom Zentrum ausgehend zieht der Künstler mit dem Pinsel die flächig aufgetragene Farbe ab, so dass sich Kanneluren bilden die allein durch das Spiel von Licht und Schatten einen Strahlenkranz sichtbar werden lassen wie etwa in "Shine".
Mit seinen subtilen Eingriffen verführt Rogado wie ein Zauberer mit seiner Geschicklichkeit, gerade weil seine Handschrift nie sichtbar wird: Malerei als perfekte Projektionsfläche für den an moderner Alchemie interessierten Betrachter, der sich nicht mit Fraktalen oder der Erklärung der Welt durch Computersimulationen begnügt, sondern die Quintessenz oder Transmutation sucht? Die direkte Verwandlung von Farbe in Malerei ist das erklärte Ziel.
Giacomo Santiago Rogado wurde 1979 in Luzern geboren, studierte Bildende Kunst an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Luzern und lebt und arbeitet in Berlin. Im Jahre 2007 erhielt er den Eidgenössischen Preis für Kunst, 2009 den Manor Kunstpreis der Zentralschweiz und 2013 wurde er mit dem Anerkennungspreis der Stadt Luzern ausgezeichnet. Zuletzt waren Rogados Arbeiten in einer vielbeachteten Einzelausstellung im Helmhaus Zürich zu sehen.

Teilnehmende Künstler Giacomo Santiago Rogado
Center of mass

Myriam Holme - auf bewußtseinsschollen
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Vernissage12.02.2015, 19:00
Dauer 12.02.2015 - 18.04.2015

Ort BERNHARD KNAUS FINE ART GmbH
Niddastrasse 84
D-60329 Frankfurt / Main
Fon +49 [0]69 244 507 68
www.bernhardknaus-art.de

Myriam Holme
auf bewußtseinsschollen
Eröffnung am 12. Februar 2015, 19 Uhr
Ausstellungsdauer bis 18. April 2015.
Myriam Holme, 1971 in Mannheim geboren, hat in Karlsruhe bei Prof. Meuser und Prof. Andreas Slominski studiert und stellt seitdem im In-und Ausland aus. Sie hatte mehrere Gastprofessuren an Kunstakademien inne, zuletzt an der Akademie der Bildenden Künste in München.
Myriam Holmes Malereien entstehen aus der Auseinandersetzung mit der Farbe und dem Material des verwendeten Malgrundes. Für die Malereien sind es meist zu Druckzwecken gebrauchte Aluminiumbleche, die mit verschiedenen Beizen und Lacken bearbeitet werden. Sie testet die unterschiedlichen Möglichkeiten, die verschiedene Materialien und Werkstoffe für die Malerei bieten. Zugleich überschreitet Holmes Malerei die Fläche und erobert den Raum. Sie bewegt sich hierbei zwischen den traditionellen Gattungen Malerei, Skulptur und Installation und nutzt diese als gleichwertige Ausdrucksformen. Die unterschiedlichen Texturen der verwendeten Materialien, vor allem aber spezifische, rein optische Phänomene, die mit diesen erzielt werden können, stehen im Mittelpunkt ihres künstlerischen Interesses. Es sind komplexe Vorgänge wie Absorption, Schichtungen, Abweisungen, Versickerungen, chemische Reaktionen von Malmitteln, die die Bilder prägen. Der Faktor Zeit spielt somit eine massgebliche Rolle für diese Werke: Es sind für kurze Zeit angehaltene Momente, die einem komplexen Werkprozess entrissen wurden.
Für die Künstlerin ist das Material ein dialogischer Partner, der zu gleichsam alchemistischen Experimenten einlädt. Zwar stellen die "Bilder" Myriam Holmes den Werkprozess still, doch verwickeln sie den Betrachter durch ihre Ausdehnung in den Raum in ein Vexierspiel. Die Grenzen dieser "Bilder" sind nicht fix und ihre Bildhaftigkeit ergibt sich erst im Wechselspiel mit dem Betrachter.
In unserer ersten Ausstellung "auf bewußtseinsschollen" liegt der Fokus auf großformatigen Papierarbeiten. Die Künstlerin hat das klassische Material Papier neu entdeckt und in ihren Arbeiten vollkommen transformiert. Es sind großformatige Bilder entstanden, die der Stofflichkeit Papier zumeist enthoben zu sein scheinen. Nur noch die eine oder andere Stelle in diesen Werken verweist direkt auf das Material Papier, ansonsten scheint es malerisch in andere Aggregatzustände verwandelt zu sein: Es erscheint teils wie Stoff, kann aber auch den Charakter schweren Betons vermitteln oder an Metall erinnern. Im Wechselspiel der von Holme genutzten Werkstoffe Papier und Aluminium findet ein Dialog zwischen Malerei und Skulptur statt, in dem ihre jeweiligen Grenzen befragt werden. Das Aluminium kann dabei wie Papier anmuten, das Papier metallisch erscheinen. Holmes Kompositionen reicht der Raum der realen Fläche, auf der sie sich entfalten, nie wirklich aus. Ihre Bilder expandieren nicht nur in den Raum, sondern spielen mit der Grenze zwischen Illusion und Wirklichkeit.

Teilnehmende Künstler Myriam Holme
Myriam Holme - auf bewußtseinsschollen

KEEN INSIGHT
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Eröffnung12.09.2014, 19:00
Dauer 12.09.2014 - 15.11.2014

Anlässlich des Saisonstarts der Frankfurter Galerien haben wir geöffnet:
13. und 14. September 2014, 11 - 18 Uhr
Es erscheint ein Katalog und eine Edition.
Ralf Peters wurde 1960 in Lüneburg geboren, studierte Kunst an der Hochschule für bildende Künste in Braunschweig, der Ecole des Beaux Arts in Nîmes und an der Akademie der Bildenden Künste in München. Heute lebt und arbeitet der Photograph bei Hamburg.
Anlässlich des Saisonstarts der Frankfurter Galerien stellen wir die neue Serie KEEN INSIGHT von Ralf Peters vor.
In den grossformatigen Landschaftsbildern dieser Serie spielt der Künstler mit unserer Seherfahrung. Erstmals wird jedes Detail des Bildes gleichrangig und gleichwertig behandelt. Es findet keine Differenzierung und auch keine Fokussierung zwischen den Ebenen im Bild statt. Das kleinste Härchen einer Mohnblumenknospe, von welchem der Tau tropft, zeigt sich in der gleichen Auflösung wie der weit entfernte, riesige Baum. Diese innovative Darstellungsweise wirkt befremdlich und transzendental, doch verdeutlicht sie dem bei diesem Anblick beinahe ohnmächtigen Betrachter eines: Jedes Detail ist gleichrangig. Diese Botschaft des Künstlers bezieht sich nun nicht auf die Natur, sondern soll analog auf unsere Zeit oder auch auf die politischen Strukturen übertragen werden, denn auch hier steht der Betrachter vor einer riesigen Menge an Informationen, Institutionen und Problemen, viele Details, die er wie gelähmt mit ansehen muss. Das fatale dabei ist, dass die Strukturen immer wieder die gleichen sind und das unabhängig davon, ob es die kleine Mohnblume oder der riesige Baum ist. Ob in den Stadträten oder im Bundestag: Die politischen Krisen werden überall mit den selben Mechanismen bearbeitet und so findet, wie auch im Bild, keine Differenzierung statt. Sie findet nicht statt, weil es keinen Unterschied macht, wo etwas passiert - alles ist gleichrangig.
Im Gegensatz dazu stehen die ebenfalls ausgestellten Arbeiten Ralf Peters mit den Titeln Balloon, Kite und Prince. Hier zeigen sich Arbeiten am Rande des Kitsch. Traumwelten, Phantasiegebilde und Ideallandschaften in den schillerndsten Farben. Das Bild wird hier anders gewichtet, denn der Künstler präsentiert uns Scheinwelten, in welchen man sich nur zu gern verlieren würde statt sich mit der harten Realität auseinanderzusetzen.
Die Serie Night / Colours hingegen ist eine Serie, in welcher bereits in die Realität statt später in das aufgenommene Bild eingegriffen wird. Während der Belichtungszeit der Kamera leuchtet der Künstler das Sujet mit einem Scheinwerfer aus. Dieses scheint dadurch beinahe zu leuchten, wogegen sich der Rest des Bildes in den Schleier der tiefschwarzen Nacht hüllt und das Werk einen malerischen Aspekt bekommt.
Weitere Informationen zu den ausgestellten Werken unter:
http://www.bernhardknaus-art.de/Peters_D.html

Gerne stehen wir für weitere Informationen zur Verfügung und verbleiben,
mit herzlichen Grüßen
Bernhard Knaus & Luigi Kurmann
BERNHARD KNAUS FINE ART GmbH
Niddastrasse 84
D-60329 Frankfurt / Main
Fon +49 [0]69 244 507 68
knaus@bernhardknaus-art.de
www.bernhardknaus-art.de

Teilnehmende Künstler Ralf Peters
KEEN INSIGHT

Jerry Zeniuk
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Vernissage18.01.2014, 18:00
Dauer 21.01.2014 - 22.03.2014

Ort BERNHARD KNAUS FINE ART GmbH
Niddastrasse 84
D-60329 Frankfurt / Main
Fon +49 [0]69 244 507 68
knaus@bernhardknaus-art.de
www.bernhardknaus-art.de

Jerry Zeniuk
18. Januar bis 22. März 2014
Wir freuen uns, die erste Einzelausstellungen des deutsch - amerikanischen Malers Jerry Zeniuk bei Bernhard Knaus Fine Art, ankündigen zu können.
Jerry Zeniuk wurde 1945 in Bardowick (Polen) als Sohn ukrainischer Flüchtlinge, geboren. 1950 siedelte die Familie nach Loveland, Colorado, USA. Nach dem Studium an der University of Colorado, zieht Zeniuk 1969 nach New York. Von 1970-92 ermöglichte ihm ein DAAD Stipendium einen längeren Aufenthalt in Hamburg und Berlin. Von 1992 - 2011 war er Professur an der Akademie der Bildenden Künste München. Jerry Zeniuk lebt in München
Jerry Zeniuk zählt zu den wichtigsten Vertretern einer elementaren oder essentiellen Malerei.
Sein Ziel ist es, jeglichen Anklang zu vermeiden, der über das rein Malerische hinausgeht. In seiner Malerei finden sich daher keine illustrativen, narrativen oder psychologisierenden Momente.
Er konzentriert sich allein auf die Eigenschaften der Farben und ihre rein visuelle Sensation. Farben und Formen überführt er in spannungsreiche, ausgewogene Bildgefüge aus meist runden Farbzellen und Zwischenräumen, die dem Betrachter subtile Wahrnehmungsräume eröffnen.
Parallel zu der Galerieausstellung zeigt das Museum Wiesbaden die Ausstellung Jerry Zeniuk
Paintings: Not for your living room, 31 Januar – 27 April, 2014. Es erscheint ein gemeinsames Buch im Kehrer Verlag.

Teilnehmende Künstler Jerry Zeniuk
Jerry Zeniuk