GALERIE MARTIN MERTENS GALERIE



VERANSTALTUNGEN


xT
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Vernissage18.06.2016, 18:00 - 21:00
Dauer 18.06.2016 - 23.07.2016

Ort Galerie Martin Mertens
Öffnungszeiten Di - Sa, 12 - 18 Uhr

Auf Initiative der durch die Galerie Martin Mertens vertretenen Künstlerin Katja Pfeiffer werden in der Gruppenausstellung xT sechs künstlerische Positionen vereint, in denen die spezifischen Übergänge zwischen Fläche und Raum wesentlich sind. Das gebaute oder dargestellte Relief ist eine sowohl formal als auch inhaltlich gemeinsame Dimension der verschiedenen Arbeitsansätze. Die Werke vereint gewissermaßen das Bestreben, von der Wand aus den Raum zu erobern. Zur Beschreibung dieses besonderen Interesses am Tiefenraum dient im Titel schlicht die Abkürzung x T aus der gängigen Formel H x B x T (Höhe mal Breite mal Tiefe) zur Kennzeichnung von Werkabmessungen. Die ebenfalls mögliche Interpretation des Buchstaben T als mathematischen Zeitfaktor kann dabei gerne mitgedacht werden. Wunderbar passend auch, dass just in diesem Moment der Begriff „curation in the cloud“ durch die Medienlandschaft wandert, beschreibt er doch ganz treffend, wie sich die teilnehmenden Künstler gefunden haben. Noch besser zeigt dies allerdings das alpine Motiv der Einladungskarte sowie die poetische Umschreibung, die Jan Kämmerling mit Blick auf das Hôtel Montanvert diesem Zusammentreffen verliehen hat.

Teilnehmende Künstler Armin Hartenstein, Katharina Jahnke, Jan Kämmerling, Julia Kröpelin, Katja Pfeiffer, Christian Pilz
xT

Radu Belcin & Flavia Pitis
hunting clouds in the moonlight.
Dauer 27.04.2016 - 11.06.2016

vom 27.4- 11.06.2016 zeigen wir die neuen Arbeiten der beiden romänischen Künstler Radu Belcin und Flavia Pitis

Radu Belcin & Flavia Pitis

Bettina Krieg
How long is a piece of string.
Vernissage19.03.2016, 18:00-21:00
Dauer 19.03.2016 - 23.04.2016

Ort Galerie Martin Mertens
Linienstraße 148
10115 Berlin
T: 030/44043350
www.martinmertens.com
Öffnungszeiten Dienstag – Samstag 12:00 – 18:00 Uhr und nach Vereinbarung

Die Galerie Martin Mertens zeigt in How long is a piece of string aktuelle Arbeiten der Künstlerin Bettina Krieg. Zu sehen sind Zeichnungen in Schwarz-Weiß, matten Blau- und seidenen Goldtönen. Feine Linien, gezogen mit Pinsel und Tusche, Feder und Fine Liner, spannen sich über große und kleine Papierbögen. Zum ersten Mal zeigt die Künstlerin ihre jüngsten Werke – abstrakter und reduzierter denn je.

Bettina Kriegs Arbeiten geben bewusst keine Antworten auf Fragen nach Länge, Anfang oder Ende. Ihre Zeichnungen tragen keine Titel. Sie stellen nichts Konkretes dar, sondern fordern die persönlichen und ungeahnten Vorstellungswelten eines jeden Betrachters heraus. Die Künstlerin hält uns einen Spiegel vor – ein Suchbild – das auf die eigene Imagination zurückwirft. Lassen wir uns auf die Zeichnungen ein, vermögen wir Organe, Muskelfasern, Schwalben, Buchten, Herztöne, Frequenzen oder Berglandschaften in ihnen zu sehen. Nicht nur die möglichen Inhalte, sondern auch die Ästhetik der ausgestellten Zeichnungen changiert. Einige Blätter erinnern an comicartige Mangas, andere an düstere Radierungen Goyas.

In ihren früheren Arbeiten fotografierte die Künstlerin urbane Motive, aus denen sie zeichnerische Strukturen entwickelte. So verwob sie etwa Maschinenteile und Pflanzengewächse zu komplexen Mikrokosmen auf dem Papier. Ihre aktuellen Werke basieren hingegen auf nur einem Element: der Struktur von Wasser. Diese Vorlage stammt nicht aus ihrem Fotoarchiv, sondern aus Zeichnungen, die 2012 in Istanbul entstanden sind. Schon Jahre zuvor wuchs Bettina Kriegs Faszination für Wasser und dessen Darstellung, wie wir sie aus Kupferstichen des 15. Jahrhunderts kennen. So ist die Linienführung der Künstlerin von der Schule alter Meister inspiriert. Klare und geschwungene Striche, die von Lücken aus lichtem Weiß durchbrochen sind, durchziehen ihre Arbeiten. Doch Bettina Kriegs Linien halten nicht an dem Motiv des Wassers fest, sondern wachsen organisch weiter. Sie bewegen sich hin zu etwas Neuen, Undefinierten. Sie nehmen dreidimensionale Züge an und ziehen uns in einen optischen Zog hinein.

„Zeichnen heißt, die Form entstehen zu lassen – sie zu machen, indem man sie entstehen lässt“, so der französische Philosoph Jean-Luc Nancy in seiner Schrift Die Lust an der Zeichnung. Wenn Bettina Krieg zeichnet, geht sie ebenso intuitiv vor. Sie lässt die Linienführung wachsen, Schritt für Schritt, ohne das Ergebnis zu fokussieren. Die Linie wird zur Spur ihrer Konzentration und Offenheit im Entstehungsprozess des Zeichnens. Die Künstlerin korrigiert ihre von Hand
gezogenen Linienverläufe nicht, sondern lässt sie so auf dem Papier stehen, wie sie sich eingeschrieben haben. Auf diese Weise entfaltet sich die Zeichnung – sie tritt in Erscheinung. Bettina Kriegs Arbeiten zeugen von einer unerschöpflichen Neugierde und großen Hingabe für den Akt des Zeichnens, ebenso wie für die menschliche Vorstellungskraft.

Bettina Krieg (geb. 1981 in Würzburg) studierte Bildende Kunst an der Universität der Künste Berlin, der École Supérieur des Beaux Arts Marseille und an der National University Canberra. 2009 erhielt sie ihren Meisterschülertitel bei Daniel Richter, Robert Lucander und HansJürgen Diehl. Sie wurde bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und erhielt u.a. ein Stipendium der Villa Aurora Los Angeles (2010) und der Stiftung Kunstfond Bonn (2012). Im Sommer 2016 wird Bettina Krieg an der Internationalen Sommerakademie in Dresden Zeichnung lehren.

Lisa Sintermann

Teilnehmende Künstler Bettina Krieg
Bettina Krieg

Katrin Bremermann
L'amoureuse en secret.
Vernissage16.01.2016, 18:00-21:00
Dauer 16.01.2016 - 27.02.2016

Ort Galerie Matrin mertens
Linienstraße 148
10115 Berlin
Öffnungszeiten Di - Sa 13.00 - 16.00 Uhr und nach Vereinbarung

Erste Einzelausstellung mit der Künstlerin Katrin Bremermann.

Teilnehmende Künstler Katrin Bremermann
Katrin Bremermann

Happines is boring
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Vernissage31.10.2015, 18-21:00
Dauer 31.10.2015 - 19.12.2015

Ort Galerie Martin Mertens
Linienstraße 148
10115 Berlin
T: 030/44043350
www.martinmertens.com
Öffnungszeiten Di-Sa: 13-18 Uhr und nach Vereinbarung

Gruppenausstellung mit Arbeiten von Katrin Bremermann, Marcel Bühler, Pius Fox, Enrico Freitag, Eva Grün, Jim Harris, Stefanie Holler, Károly Keserü, Bettina Krieg, Kai Mailänder, Thomas Müller, Katja Pfeiffer, Bernd Ribbeck, Arjan Van Helmond, Santiago Ydáñez

Happines is boring

Radu Belcin & Robert Bosisio
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Vernissage12.09.2015, 18:00-21:00
Dauer 12.09.2015 - 24.10.2015

Ort Galerie Martin Mertens
Linienstraße 148
10115 Berlin
T: 030/44043350
www.martinmertens.com
Öffnungszeiten Di-Sa: 12-18 Uhr und nach Vereinbarung

GERMAN (english below)
Diese Ausstellung stellt das Werk zweier Künstler gegenüber, die auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben.
Die Arbeiten des rumänischen Malers Radu Belcin (*1978) sind sehr aktiv und appellativ, die des Italieners Robert Bosisio (*1963) sehr zurückgenommen und kontemplativ. Für beide Maler ist aber die menschliche Figur und speziell das Porträt seit vielen Jahren zentrales Thema. Genauer gesagt behandeln beide das Verschwinden oder sich Auflösen der Figur und die Anonymisierung der Dargestellten. Bei Belcin scheinen die Figuren in surrealer Manier zu zerfließen oder werden hinter derben Pinselhieben versteckt, bei Bosisio verschwinden sie hinter einem Schleier oder werden in pointilistischer Art in tausende von Farbpunkten aufgelöst.
Entsprechend ändert sich auch die Haltung des Betrachters. Die äußerst feinen Werke Bosisios fordern den Rezipienten dazu auf, sich ihnen mit viel Ruhe und genauer Betrachtung zu nähern und für ihre Ruhe und Kraft, die sie ausströmen, zu öffnen. Die gemalte Figur scheint so flüchtig zu sein, dass man fast fürchtet muss, sie könnte sich gänzlich auflösen und in ihrem Farbraum verschwinden. Schon ist man mitten in einer kontemplativen Rezeption und wird fast unweigerlich zum Innehalten gezwungen.
Die Haltung gegenüber einem Bild von Radu Belcin ist hingegen eine ganz andere. Man kann sich seinen Bildern kaum entziehen und muss ihre Wucht aushalten können und erste emotionale Reaktionen wie eventuell Grusel oder Erschrecken überwinden. Belcins Bilder können verstören und irritieren. Assoziationen an Hannibal Lector, SM Praktiken oder gar Folter werden geweckt. Für einige Betrachter sind diese Emotionen zu intensiv. Man sollte sich aber diesen vielen Assoziationen und unterbewussten Reaktionen öffnen sowie die psychologische Vielschichtigkeit der Bilder auf sich wirken lassen.
Zwei kontrastierende Positionen zum Thema Figur/Porträt stehen hier im spannungsreichen Dialog.
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ENGLISH
this exhibit compares the work of two artists, who at first glance seem to have little in common.
The works of the Romanian painter Radu Belcin (*1978) are very active and declamatory. Those of the Italian Robert Bosisio (*1963) are withdrawn and contemplative. But for both painters the human figure and especially portraiture have for years been core subjects.
More to the point, both painters examine the vanishing or evaporating of the figure and the depersonalization of the portrayed. In Belcin’s work the figures appear to dissolve in a surreal manner or are hidden behind dense brush strokes. In Bosisio’s work they disappear behind a veil or evaporate pointallistically in thousands of colored dots.
Accordingly, the viewer’s stance is altered. The extremely fine works of Bosisio demand a large amount of calmness and exact observation from the viewer — so that the viewer can be open to the calm and strength which the paintings radiate. The painted figure seems so elusive, that one almost fears it could dissolve completely and vanish into its color space. Just as one reaches a contemplative state of reception one is almost inevitably forced to stop and reconsider.
On the other hand, one’s stance vis à vis a picture of Radu Belcin’s is a completely different. One can hardly escape his paintings and one must be able to withstand their force and overcome initial emotional reactions like horror or shock. Belcin’s pictures can unsettle and confuse. Associations with Hannibal Lector, sadomasochistic practices or even torture are awakened. For some viewers these emotions are too intense. One should, however, be open to these many associations and subconscious reactions and take in the psychological complexity of these paintings.
Presented here is a dynamic dialogue between two contrasting positions on the subject of figure painting and portraiture.

Teilnehmende Künstler Radu Belcin Robert Bosisio
Radu Belcin & Robert Bosisio

Daniel Bodner
Field of Exercise.
Vernissage06.06.2015, 18:00 - 21:00
Dauer 06.06.2015 - 18.07.2015

In der Einzelausstellung "Field of exercise" zeigen wir neue Arbeiten des in New York und Amsterdam ansässigen Künstlers Daniel Bodner (*1963).
In seinen aktuellen Arbeiten wendet sich Bodner wieder der menschlichen Figur zu. Er zeigt uns junge, übermütige, in Gruppen trainierende Sportler, die jedoch nicht auf naturalistische Weise sondern bewusst verfremdet dargestellt werden. Im Malprozess bringt Daniel Bodner mehrere Farbschichten auf, die er schrittweise wieder abzieht und zum Teil die Farbe bis auf die unterste Schicht herunterkratzt, sodass mitunter die Struktur der Leinwand wieder zum Vorschein kommt. Die dadurch erzeugte Oberflächenstruktur und die erdigen, reduzierten Farben stellen nicht nur einen Bezug zu historischen, überbelichteten Schwarzweiß-Fotografien her, sondern imitieren auch künstlerische Effekte, die in der traditionellen Entwicklungstechnik der Fotografie – durch Fixierlösungen und Emulsionen – entstehen.
Daniel Bodner verbindet die jugendlichen Figuren mit der Anmut abgegriffener, verjährter Fotografien und erschafft so eine visuelle Metapher für den Lauf der Zeit und die Vergänglichkeit menschlichen Daseins.
Wir laden Sie ganz herzlich zu Eröffnung am 6. Juni 2015 ein!

Teilnehmende Künstler Daniel Bodner
Daniel Bodner

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend
Pius Fox - Slumber.
Dauer 01.05.2015 - 03.05.2015

Ort Galerie Martin Mertens, Linienstr. 146, 10115 Berlin, T: 030/44043350, www.martinmertens.com
Öffnungszeiten Fr. 1. Mai und Sa. 2. Mai 11:00 - 21:00 Uhr So. 3. Mai 11:00 - 18:00 Uhr und nach Vereinbarung

Sonderöffnungszeiten zum Berliner Gallery Weekend

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Pius Fox - Slumber
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Vernissage25.04.2015, 18:00
Dauer 25.04.2015 - 30.05.2015

Ort Galerie Martin Mertens, Linienstr. 146, 10115 Berlin, T: 030/44043350, www.martinmertens.com
Öffnungszeiten Di-Sa 12-18h u.n.V

Unsere vierte Einzelausstellung mit Pius Fox umfasst neue Arbeiten aus verschiedenen Werkgruppen – sowohl größere Bilder in Öl auf Leinwand als auch kleinere Aquarelle des jungen Berliner Künstlers.
Seit 2014 beschäftigt sich Fox verstärkt mit dem Thema Aquarell. Diese Arbeiten zeigen wir nach einigen Präsentationen auf Messen nun zum ersten Mal in der Galerie.
Die Eigenschaften der wasserlöslichen Farben und die Beschaffenheit des Aquarellpapiers erfordern andere malerische Techniken als bei seinen Werken in Öl auf Leinwand bzw. auf Papier. Sie eröffnen dadurch aber auch neue Ausdrucksmöglichkeiten. Das Thema der Transparenz und des lasierenden Aufbaus von Farbschichten, das schon in den Arbeiten in Öl eine wichtige Rolle gespielt hat, wird hier aufgegriffen und durch die Aquarell-Malerei auf neue Art umgesetzt.
Die feine Gradwanderung zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion beherrscht Fox mittlerweile virtuos. Seine Arbeiten sind in den Proportionen ausgesprochen empfindsam komponiert, die Farbklänge sehr harmonisch und trotzdem behalten seine Bilder den Charakter von Spontaneität und Unmittelbarkeit. So entstehen einmalige Kombinationen zwischen Flächen, feinen Linien und Strukturen, die sowohl eine gewisse Flächigkeit als auch Raumtiefe vereinen. Es ist ein lebendiger Dialog von Farbe, Struktur und Duktus.
Pius Fox ist mittlerweile international sehr erfolgreich und hat sich einen Namen im Bereich der neuen Abstraktion gemacht. Es folgen zwei umfassende Einzelausstellungen zum einen im Kunstverein Recklinghausen im September diesen Jahres und zum anderen 2016 durch die FRAC Auvergne in Clermont-Ferrand.

Pius Fox - Slumber

Drawing Now Paris
Art Fair.
Eröffnung24.03.2015, 12:00 - 18:00
Dauer 25.03.2015 - 29.03.2015

Ort Le Carreau du Temple
4 rue du Eugène Spuller
75001 Paris
Öffnungszeiten 25.03.2015: 11:00 - 22:00 Uhr 26.03.2015: 11:00 - 20:00 Uhr 27.03.2015: 11:00 - 20:00 Uhr 28.03.2015: 11:00 - 20:00 Uhr 29.04.2015: 11:00 - 19:00 Uhr

Auf der Drawing Now in Paris stellen wir dieses Jahr neue Arbeiten von Pius Fox, Stefanie Holler und Kai Mailänder vor. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Teilnehmende Künstler Pius Fox Stefanie Holler Kai Mailänder
Mitwirkende Mona Belinda Mathe
Drawing Now Paris

Jim Harris
currant works.
Vernissage15.03.2015, 14:00 - 18:00
Dauer 16.03.2015 - 18.04.2015

Ort Galerie Martin Mertens
Linienstraße 148
10115 Berlin
Öffnungszeiten Di - Sa 12:00 - 18:00 und nach Vereinbarung

Seit Gründung der Galerie 2006 arbeiten wir mit dem englischen Plein Air Maler Jim Harris. Wir freuen uns nun seine neue Werkgruppe zeigen zu können.
Ein paar Gedanken dazu hat Harris selbst formuliert:
Ich lebe an der Amstel, der Amsterdam auch seinen Namen verdankt. Die Lichtspiele auf dem Fluss, die sich wiegenden Wellen oder die vorbeifahrenden Boote, welche auf der Wasseroberfläche hypnotisierende Muster hinterlassen, ziehen mich jedes Mal in ihren Bann. Dieses Bild hat schon viele Künstler vor mir fasziniert, die ebenso versucht haben, die trügerische Schönheit dieses geschichtsträchtigen Flusses einzufangen. Noch immer bildet der Fluss, der tief in die Stadt hineinfließt, mit seiner Vitalität und Einzigartigkeit den Mittelpunkt der Stadt, deren Entstehen er stark gefördert hat.
Der Wunsch, die Amstel zum Hauptmotiv meiner Bilder zu machen, entstammt zum einen meiner jahrelangen Ansässigkeit an diesem Flussufer und zum anderen der Inspiration durch die wundervollen Malereien des niederländischen Künstlers Piet Mondrian. 1995 wurde ich durch eine Ausstellung mit dem Titel Mondrian along the Amstel auf ihn aufmerksam. Durch die dynamische Art und Weise seines Farbauftrags entstand ein "allumfassender Blick" auf die Amstel, Bilder, die nicht zuletzt durch seine Plein Air Malerei einzigartig wurden.
Die hier ausgestellten Bilder - nicht auf Leinwand sondern auf MDF gemalt - sind eine Hommage an die Darstellungen der Amstel, die zu Beginn von Mondrians Karriere entstanden. Meine Arbeiten beabsichtigen keine metaphorischen Schlussfolgerungen. Sie sind, inspiriert von einem großen, niederländischen Künstler, lediglich ein Abbild meiner starken Verbundenheit gegenüber der Amstel und der Stadt, in der ich vor langer Zeit meinen Mittelpunkt gefunden habe

Jim Harris

Radu Belcin
Learning to fly.
Vernissage06.03.2015
Dauer 07.03.2015 - 22.04.2015

Ort MM Projects, Kriegsstr. 134, 76133 Karlsruhe
Öffnungszeiten Mi-Sa 13-18h und nach Vereinbarung unter 01633989928

Das Werk des rumänischen Malers Radu Belcin (*1978) kreist fast immer um die menschliche Figur. Technisch bedient er sich des Chiaroscuro (der Hell-Dunkel-Malerei) wie sie in der Spätrenaissance und im Barock z.B. von Caravaggio, Rembrandt van Rijn, Georges de la Tour oder Velazques virtuos angewendet wurde. Vor überwiegend dunklen Hintergründen erscheint die menschliche Figur vereinzelt oder in Gruppen - meist nur mit wenigen Accessoires konfrontiert - in einem bühnenartigen Licht. Viele seiner Figuren tragen Kleidung des ausgehenden 19. Jh. und erinnern sicher nicht zufällig an die Geburtsjahre der Psychoanalyse.
Die präzise und feine Maltechnik, die Freude an der malerischen Umsetzung von Stoffen, Reflektionen und Spiegelungen (die u.a. an die Malerei des 17. Jh. in Holland erinnert) stehen im Kontrast zu den skurrilen, befremdlichen „Störungen” in seinen Bildern.
Immer wiederkehrende Themen sind z.B. die Unfähigkeit zur Kommunikation und die Auseinandersetzung des Individuums mit sich selbst. Obwohl seine Figuren meist sehr reduziert und in einem undefinierten Bildraum erscheinen, sind seine Bilder doch von psychologischer Tiefe und Komplexität gekennzeichnet. Viele Bilder wie „moments“ oder „Facing the truth” zeigen den Menschen in sich selbst gefangen, unfähig zu kommunizieren oder sich aus seiner Gedankenwelt zu befreien. Seine Bilder erscheinen wie gemalte Psychogramme und erzeugen eine Atmosphäre, die in eine Welt der Träume und Albträume entführt. Ein weiterer zentraler Aspekt in seinem Werk ist die surreale Interaktion der Figuren mit dem umgebenden Bildraum. Teilweise wird die Landschaft, in der die Figuren erscheinen, von ihnen selbst hervorgebracht oder sie hängt wie eine Theaterkulisse im Hintergrund.
Belcins Arbeiten wurden in zahlreichen Museen und Ausstellungen in Rumänien aber auch in Berlin, Paris, Brüssel, Liverpool, Istanbul und Budapest gezeigt.
Vom 7.-29.3. zeigt das Cultural Center Brancovan Palaces unter dem Titel „Blast of Silence“ ca. 50 Werke von Belcin (zusammen mit Arbeiten von Flavia Pitis) in Bukarest.
Mehr Infos: http://www.martinmertens.com/mmprojects/

Radu Belcin

Art Karlsruhe
Art Fair.
Eröffnung04.03.2015, 21:00 Uhr
Dauer 05.03.2015 - 08.03.2015

Ort Messe Karlsruhe
Öffnungszeiten 05.03.2015: 12:00 - 20:00 Uhr 06.03.2015: 12:00 - 20:00 Uhr 07.03.2015: 12:00 - 20:00 Uhr 08.03.2015: 11:00 - 19:00 Uhr

Auf der Art Karlsruhe zeigen wir dieses Jahr neue Arbeiten von Pius Fox, Kai Mailänder und Bettina von Witzleben. Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand R08

Teilnehmende Künstler Pius Fox Kai Mailänder Bettina von Witzleben
Mitwirkende Mona Belinda Mathe
Art Karlsruhe

Kai Mailänder & Jacob Juhl
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Vernissage24.01.2015, 18:00
Dauer 24.01.2015 - 28.02.2015

Ort Galerie Martin Mertens
Linienstraße 148, 10115 Berlin
Öffnungszeiten Di - Sa / 12-18 Uhr

Seit jeher ist der Mensch bestrebt Zusammenhänge in unserer Natur zu verstehen - grundlegende Fragen zu beantworten und Abläufe zu begreifen. Von den leuchtenden Punkten am nächtlichen Firmament bis hin zu den kleinsten Teilchen. Wir nutzen Wissenschaften, die Philosophie oder Religionen auf der Suche nach Antworten über uns und über das, was uns umgibt. Es gibt viele Möglichkeiten sich diesem Thema anzunähern, zu versuchen es zu verstehen, eine Ordnung zu erkennen. Mitunter ist die Mathematik ein Weg das große Ganze begreiflich zu machen und möglicherweise das Werkzeug, welches unabdingbar ist, das System Natur zu entschlüsseln.
Jacob Juhl und Kai Mailänder beschäftigen sich in ihren Arbeiten mit diesen Ansätzen und Fragestellungen.

Kai Mailänder (*1984 Ludwigsburg)
Mailänder setzt sich mit Abbildungen einer vergangenen Zeit auseinander. Überwiegend finden sich Schwarz-Weiß-Abbildungen aus Bildbänden und Wissenschaftszeitschriften der 40er, 50er und 60ziger Jahren, welche die Grundlagen für viele seiner Arbeiten bilden. So entstehen Collagen, Malereien sowie Zeichnungen. Dabei fungieren die ehemaligen Seitenzahlen der Ausschnitte als vermeintliche Hilfestellung - als Wegweiser, um zu ordnen und Halt zu geben.
Die Betonung durch geometrische Elemente, Linien und Flächen verweist auf einen eigenen Kosmos und irritiert zugleich. Es entstehen neue Perspektiven im Raum, die den Gegenständen Halt im Format geben oder Größenverhältnisse wiederum verwerfen. Geometrische Formen und mathematische Berechnung drängen sich in die Bildräume und erweitern, verdecken, stören oder verbinden.
Es geht ihm um einen Versuch der Annäherung an das Thema und um die Formulierung einer Ordnung innerhalb des Systems aber auch um den Versuch die unterschiedlich ausgeführten und kleinformatigen Arbeiten durch die Form der Präsentation in der Ausstellung inhaltlich zu gliedern, zu verknüpfen und letztendlich neu zu ordnen.
Jacob Juhl (* 1973 Dänemark)
Fibonacci +1
Jacob Juhl arbeitet sehr konzeptionell und setzt sich, was die Schaffung seiner Werke anbelangt, selbst strenge Regeln - mit Fibonacci und dem Goldenen Schnitt als Ausgangspunkt.
Die häufig missverstandene Fibonacci-Folge wird von Juhl um +1 ergänzt. Er behält so alle wichtigen Grundregeln bei und deckt zeitgleich einen neuen Anhaltspunkt auf. Das "+1" kann jedoch auch als Fehler im System oder als das Unerklärbare, welches über unsere wissenschaftlichen Annäherungsversuche hinausgeht, verstanden werden.
Alle Fotografien Juhls konzentrieren sich anstelle eines Motives auf einen Winkel von 108°, der mit seiner Größe den Winkeln im Pentagon entspricht. Durch die genaue Platzierung des Winkels im Bild wird das Verhältnis des Goldenen Schnittes sowohl im einzelnen Bild als auch im Verhältnis der Bilder zueinander aufgegriffen. Die Zahlen der Fibonacci-Folge ziehen sich durch die gesamte Ausstellung und legen Größe und die Position der Werke fest. Auch die Titel folgen mathematischen Regeln, da sie je genau 26 Zeichen enthalten. 26 als Summe aller Zahlen des englischen Alphabets und somit als Rahmen für alles Geschriebene und Gesprochene sowie als Teil der Fibonacci-Folge.
Sechsundzwanzig wird zum Knoten zwischen verbaler, mathematischer und visueller Sprache.

Teilnehmende Künstler Kai Mailänder, Jacob Juhl
Kai Mailänder & Jacob Juhl

1:48
Stefanie Holler & Robert Klümpen.
Dauer 10.01.2015 - 17.01.2015

Öffnungszeiten Samstag 10. Januar bis Sonntag 11. Januar 2015, jeweils 12:00 – 18:00 Uhr ________________________________________ Die Ausstellung wird bis Samstag, den 17.01.2015 verlängert.

wir möchten Sie gern zur zweiten Ausgabe unserer 1:48 Ausstellung einladen.
Am Wochenende vom 10. bis 11. Januar stellen wir Arbeiten zweier neuer Künstler vor: Stefanie Holler und Robert Klümpen

Teilnehmende Künstler Stefanie Holler und Robert Klümpen
1:48

Antje Blumenstein
five lines.
Vernissage05.12.2014, 18:00 - 21:00
Dauer 05.12.2014 - 07.01.2015

Wir laden herzlich zur Einzelausstellung von Antje Blumenstein ein.
Antje Blumensteins Arbeit gliedert sich in Serien und Werkgruppen, in denen neben unterschiedlichsten Materialien und Techniken auch verschiedene Themen und Fragestellungen behandelt werden. Diese Werkgruppen können unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden, so dass sie sich wie in einem Gespräch über lange Zeit wechselseitig beeinflussen und entwickeln können.
In Ihrer dritten Einzelausstellung bei uns verknüpft Antje Blumenstein nun zwei Werkgruppen, die grundsätzliche Praktiken künstlerischer Entstehungsprozesse untersuchen.

Teilnehmende Künstler Antje Blumenstein
Antje Blumenstein

Künstlergespräch: Tessa Verder & Jurriaan Benshop
Tessa Verder im Gespräch mit dem niederländischen Kurator und Kunstkritiker Jurriaan Benschop über die Begegnung von Fotografie mit Malerei..
Vortrag08.11.2014, 18:00
Dauer 08.11.2014 - 08.11.2014

Ort Galerie Martin Mertens
Linienstraße 148
10115 Berlin
Öffnungszeiten Dienstag - Samstag, 12-18 Uhr

Im Rahmen unserer aktuellen Ausstellung mit Fotoarbeiten des spanischen Duos Almalé y Bondía und der Niederländerin Tessa Verder möchten wir Sie ganz herzlich zu einem Vortrag von Jurriaan Benschop einladen. Der holländische Kurator ist auch als Autor tätig und verfasste das Buch „De berg van Cézanne“, welches anhand einer Reihe von Essays der Frage nach dem Verhältnis von Malerei und Fotografie nachgeht. Jurriaan Benschop wird bei dieser Abendveranstaltung über den Zusammenhang zwischen Fotografie und Malerei sprechen und anschließend ein kurzes Künstlergespräch mit Tessa Verder führen.
Über Ihren Besuch würden wir uns sehr freuen.

Vortrag Jurriaan Benschop
Teilnehmende Künstler Tessa Verder
Künstlergespräch: Tessa Verder & Jurriaan Benshop

Almalé y Bondía & Tessa Verder
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Vernissage17.10.2014, 18:00 - 21:00
Dauer 18.10.2014 - 29.11.2014

Wir zeigen im Herbst zwei Einzelausstellungen mit Arbeiten von sehr außergewöhnlichen Fotokünstlern.
Tessa Verder (*1967 Niederlande)
Blaue Blume

Eine unverkennbare Sehnsucht spiegelt sich in den Arbeiten von Tessa Verder, eine Suche nach Balance in unserer technologisch und kommunikativ hoch entwickelten Welt.
Die Landschaften von Tessa Verder gehen dieser Suche nach. Sie entstehen durch die Kombination von Ausschnitten aus Werken Alter Meister mit den Fotografien, welche die Künstlerin auf ihren Reisen zu entlegen Orten aufnimmt. Beide Elemente fügt sie so zusammen, dass daraus ein eigenständiges neues Bild hervorgeht. Die auf diese Weise neu entstandenen Landschaften drücken eine intensive Stille aus. Sie geben dem Betrachter ein Gefühl der Vertrautheit jedoch gleichzeitig auch der Befremdlichkeit.

Die präzise komponierten Bilder versinnbildlichen die Verbundenheit, Größe und Urkraft der Natur. Den in den historischen Malereien oft beiläufigen Elementen (wie ein Baum, ein Felsen, ein Himmel) gibt sie einen neuen Bildraum und eine neue Bedeutung. Sie verschränkt damit Geschichte und Gegenwart, Malerei und Photographie.


Das Künsterduo Almalé y Bondía (* 1969 Javier Almalé / *1952 Jesús Bondía, Spanien)
In Situ

Das Erforschen von Wahrnehmungsmechanismen in der Landschaft ist das zentrale Thema des Gemeinschaftsprojektes, welches im Jahr 2002 die Künstler Javier Almalé (Zaragoza, 1949) und Jesús Bondía (Zaragoza, 1952) zusammenbrachte. Drei Serien möchten wir aus dem Werk des Künstlerduos vorstellen – Infranqueale, In Situ und Retratos.

Die Serie Infranqueale wurde, wie sämtliche Fotografien der beiden Künstler, ohne digitale Montage oder Photoshop aufgenommen. Sie entsteht vielmehr in einem mehrschrittigen Prozess. Zunächst fotografieren Almalé und Bondía die entsprechende Landschaft. Diese Aufnahmen werden in einem zweiten Schritt großformatig ausgedruckt und auf unterschiedliche Türen geklebt. Im Anschluss werden diese Türen an den ursprünglichen Ort der Aufnahme gebracht und so fotografiert, dass die echte Landschaft mit der gedruckten zu verschmelzen scheint.

Das äußerste Randgebiet der Pyrenäen bildet die Kulisse der Serie In situ; ein nur schwer zugänglicher Ort, an dem Almalé und Bondía eine in jeder Aufnahme sich anders konstituierende Barriere aus Spiegeln entworfen haben. Die bruchstückartige und veränderte Sicht auf die Landschaft, die die Spiegel zurückwerfen, wird durch die individuelle Komposition der Rahmen unterstrichen, die selbst ein offenes Fenster zur Welt darstellen. Ein gedanklicher Spiegel, der das Verhältnis zwischen Realität und Imagination, zwischen Fakt und Fiktion neu ordnet und zu einem ernsteren Blick einlädt.

Retratos (Portrait) zeigt Landschaftsdarstellungen anderer Künstler unterschiedlicher Epochen vor denen sich eine Rückenfiguren positioniert hat, die das jeweilige Werk selbst ausgewählte. Die Aufnahmen entstehen in der Natur und mithilfe der Reflektion eines Spiegels. So bewegt sich der Mensch zwischen erfundener und realer Natur. Malerei und Fotografie, Vergangenheit und Gegenwart, Design und Zufall werden auf komplexe Art kombiniert.

Vortrag Am 22.11.2014 findet ein Künstlergespräch mit Tessa Verder und dem Kurator Jurriaan Benschop in der Galerie Martin Mertens statt. Beginn 18:00 Uhr
Teilnehmende Künstler Almalé y Bondía, Tessa Verder
Almalé y Bondía & Tessa Verder

Hannah Dougherty
Animal - Vegetable - Mineral.
Eröffnung05.09.2014, 18:00 - 21:00
Dauer 05.09.2014 - 11.10.2014

Wir laden Sie herzlich ein zur Ausstellung "Animal - Vegetable - Mineral" mit neuen Arbeiten von Hannah Dougherty.

Teilnehmende Künstler Hannah Dougherty
Hannah Dougherty

1:48
Kai Mailänder.
Dauer 30.08.2014 - 31.08.2014

Öffnungszeiten Samstag sowie Sonntag 12:00 - 18:00 Uhr

Mit dieser Präsentation starten wir ein neues Ausstellungsformat. Basierend auf einer Idee von Kai Mailänder präsentieren wir für nur 48 Stunden zwei bis drei Mal pro Jahr besondere Arbeiten unserer Künstler.
Der Titel korrespondiert nicht nur mit unserer Hausnummer, sondern ist auch ein übliches Modellbaumaß, wodurch der Modell-Charakter der Präsentationen betont wird. Denn gezeigt werden nicht unbedingt vollständige Ausstellungen, sondern evtl. „nur“ einzelne Werke, Werkgruppen, Projekte oder Gemeinschaftsarbeiten unserer Künstler oder Gastkünstler außerhalb der normalen Ausstellungsabfolge.

Teilnehmende Künstler Kai Mailänder
1:48

Sommerpause
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Dauer 10.08.2014 - 04.09.2014

vom 10. August bis 4. September bleibt die Galerie geschlossen.
Wir freuen uns, Sie zur nächsten Ausstellungseröffnung am 5. September wieder begrüßen zu dürfen.


Katja Pfeiffer
Maison Borgeoise.
Vernissage05.07.2014, 18:00
Dauer 05.07.2014 - 09.08.2014

Ort Galerie Martin Mertens
Linienstraße 148
D-10115 Berlin
Öffnungszeiten Di–Sa 12–18 Uhr & nach Vereinbarung

Vom 5. Juli bis einschließlich 9. August zeigen wir neue Arbeiten von Katja Pfeiffer in der Ausstellung "Maisen Bourgeoise".
Die neuen Wandreliefs und Installationen von Katja Pfeiffer fügen sich in ihr bisheriges Werk ein. Sie stehen im Bezug zu den großen Reliefs aus den Jahren 2008 und 2009. Die Objekte beziehen sich unmittelbar auf das schwere Erdbeben 2009 im italienischen l’Aquila.

Teilnehmende Künstler Katja Pfeiffer
Katja Pfeiffer

Miriam Vlaming
Muse.
Vernissage01.05.2014, 18:00 - 21:00
Dauer 01.05.2014 - 28.06.2014

Ort Galerie Martin Mertens
Linienstraße 148
10115 Berlin
Öffnungszeiten Mi - Sa, 13 - 18 Uhr / Sonderöffnungszeiten zum Gallery Weekend: Freitag, 2. Mai: 11:00 - 20:00 Samstag, 3. Mai: 11:00 - 20:00 Sonntag, 4. Mai: 11:00-16:00

Im Rahmen des Berliner Gallery Weekends eröffnen wir die Ausstellung "Muse" mit neuen Arbeiten von Miriam Vlaming.

Teilnehmende Künstler Miriam Vlaming
Miriam Vlaming

Matthias Kanter
Wesen.
Vernissage22.03.2014, 18:00 - 21:00
Dauer 22.03.2014 - 26.04.2014

Kanters Bildforschungen angesiedelt auf der Grenze zwischen Abstraktion und Gegenstand nähern sich in der aktuellen Ausstellung "Wesen" dieser Grenze mit den Mitteln der Fotografie und der Malerei.

Dass seine Malerei schon gelegentlich für ein Foto gehalten wurde und die Fotos sehr malerische Momente einfrieren, konnte man schon bei früheren Werkgruppen Kanters beobachten. Neu sind in beiden Medien sich ausweitende Bereiche der Unschärfe und des scheinbar Zufälligen. Auch die menschliche Figur, die in seinem Werk bisher eher selten anzutreffen war, tritt nun häufiger auf.

Wer Kanter in seinen scheinbar abstrakten Farbwelten soweit gefolgt ist, dass auch diese Farbkörper nicht nur Akteure im Bild sondern durch Farbe genau beschriebene Wesen sein können, erlebt hier vielleicht nur eine Zunahme von Details.
Ein strauchelnder Pinselstrich wird Körperfalte oder Muskelwelle und in diesem "Auffüllen mit Wirklichkeit" scheint sich deutlich der weitere Weg seiner Malerei anzuzeichnen. Dass Kanter nach langer Zeit wieder eine größere Auswahl an Fotos zeigt, die anders als frühere Fotoserien verstärkt den Menschen als Bildgegenstand einbeziehen, verdeutlicht sein Interesse der sichtbaren Gegenständlichkeit unserer Welt tragfähige malerische Möglichkeiten, sprechende Spuren und lebendige Momente abzulauschen. Die Dinge wesenhaft zu empfinden und Wesen als Malerei zu erleben entspricht dabei einem Ansatz, der schon früher in seinem Werk zu sehen war z.B. in der Werkgruppe, die Düfte als Farblandschaften sichtbar mache wollte. Dass die Farbe das beherrschende Mittel bleibt, um Geschichten in eine sinnlich erfassbare Präsenz zu verwandeln, zieht sich somit konsequent durch das Werk des Künstlers.

Eröffnung 22.03.2014, 18:00 - 21:00 Uhr
Ausstellung 22.03.-26.04.2014

Teilnehmende Künstler Matthias Kanter
Matthias Kanter

Radu Belcin
Frozen Silence.
Eröffnung25.01.2014, 18:00
Dauer 28.01.2014 - 18.03.2014

Wir zeigen die erste Einzelausstellung des rumänischen Malers Radu Belcin (*1978) in Deutschland.
Belcins Werk kreist fast immer um die menschliche Figur. Technisch bedient er sich der Chiaroscuro-Technik (der Hell-Dunkel-Malerei) wie sie in der Spätrenaissance und im Barock z.B. von Caravaggio, Rembrandt, Georges de la Tour oder Velazques virtuos angewendet wurde. Vor überwiegend dunklen Hintegründen erscheint die menschliche Figur vereinzelt oder in Gruppen -meist mit nur wenigen Accessoirs- in einem bühnenartigen Licht. Viele seiner Figuren tragen Kleidung des ausgehenden 19.Jh. und erinnern sicher nicht zufällig an die Geburtsjahre der Psychoanalyse.

Die präzise und feine Maltechnik, die Freude an der malerischen Umsetzung von Stoffen, Reflektionen und Spiegelungen (die u.a. an die Stilleben-Malerei des 17.Jh in Holland erinnert) steht im Kontrast zu den skurrilen, befremdlichen „Störungen” in seinen Bildern. Bei „Last Standing Man”, „Travellers” oder auch „Counting Thoughts” werden die Gesichter und Hände der Personen von dicken Farbklecksen überlagert, so daß Individualität und Identifizierbarkeit verschwinden. Generell sind die Titel seiner Bilder von großer Bedeutung für ihr Verständnis, denn sie geben ihnen oft bestimmte Intentionen mit auf den Weg wie z.B. bei „Resting My Mind For Bad Days”.
Immer wiederkehrende Themen sind z.B. die Unfähigkeit zur Kommunikation und die Auseinandersetzung des Individuums mit sich selbst. Obwohl seine Figuren meist sehr reduziert und in einem undefinierten Bildraum erscheinen, sind seine Bilder doch von psychologischer Tiefe und Komplexität gekennzeichnet. Bilder wie „Trepped in Stillness”, „Dissemble the Ego” oder „Finding a Way” zeigen den Menschen in sich selbst gefangen, unfähig zu kommunizieren oder sich aus seiner Gedankenwelt zu befreien. Seine Bilder erscheinen wie gemalte Psychogramme und erzeugen eine Atmosphäre, die in eine Welt der Träume und Albträume entführt.

Der Kurator und Galerist Cosmin Nasui spricht von der „Beschäftigung mit einer Art transzendentalem Humanismus“… „Tatsächlich sind seine Figuren Ergebnis der gegenwärtigen Neupositionierung der Ölmalerei vor dem Hintergrund der postmodernen europäischen Krise dieses klassischen künstlerischen Mediums. Viele seiner Bilder thematisieren Kontemplation, Unendlichkeit oder die Suche nach dem Nichts. Radu Belcins Neo-Surrealismus bricht somit aus Sprache und Vernunft aus und fordert ein Nachsinnen über die Abgründe des Bewußten und Unterbewußten.“
Belcins Arbeiten wurden in zahlreichen Museen und Ausstellungen in Rumänien aber auch in Paris, Brüssel, Liverpool, Istanbul und Budapest gezeigt.

Teilnehmende Künstler Radu Belcin
Radu Belcin

Phänomen
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Dauer 07.01.2014 - 19.01.2014

Diese Ausstellung fasst unter dem Titel „Phänomen“ Arbeiten zusammen, die im weiteren Sinne um dieses Thema kreisen. Das Phänomen als das sich Zeigende, das Erscheinende wird ausgelotet. Vor allem die transzendentale Dimension, die der Begriff auch beinhaltet, soll in der Ausstellung betont werden und knüpft somit in sehr offener Form an das Phänomen „Glaube“ und das Erscheinen Christi (die Geburt) an.

Teilnehmende Künstler Radu Belcin, Antje Blumenstein, Marcel Bühler, Rui Calçada Bastos, Hannah Dougherty, EVA&ADELE, Pius Fox, Enrico Freitag, Jakob Gautel und Jason Karaindros, Matthias Kanter, Kai Mailänder, Katja Pfeiffer, Conny Renz, Noé Sendas, Miriam Vlaming, Santiago Ydanez
Phänomen

Enrico Freitag
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Vernissage02.11.2013, 18:00 - 21:00
Dauer 02.11.2013 - 21.12.2013

Ort Galerie Martin Mertens
Linienstraße 148
10115 Berlin
Öffnungszeiten Di–Sa 12–18 Uhr & nach Vereinbarung

Nachdem wir in unserer Gruppenausstellung zur Eröffnung der neuen Galerieräume „Kabinett - das kleine Format“ bereits eine Auswahl von Zeichnungen des Weimarer Künstlers Enrico Freitag (*1981) gezeigt haben, stellen wir sein Werk nun umfassender vor. Die Ausstellung vereint alle Medien, in denen Freitag arbeitet: Malerei, Zeichnung, Collage und Druckgrafik.

Teilnehmende Künstler Enrico Freitag
Enrico Freitag

Pius Fox
Spiegelzelt.
Vernissage06.09.2013, 18:00
Dauer 06.09.2013 - 26.10.2013

Ort Galerie Martin Mertens
Linienstraße 148
10115 Berlin
Öffnungszeiten Di–Sa 12–18 Uhr & nach Vereinbarung

Wir freuen uns sehr in dieser dritten Einzelausstellung bei uns, neue Arbeiten des Berliner Künstlers Pius Fox (* 1983) zeigen zu können.

Teilnehmende Künstler Pius Fox
Pius Fox

Kai Mailänder
Das Rauschen der Blätter im Nadelwald.
Vernissage07.06.2013, 18:00 - 21:00
Dauer 07.06.2013 - 17.08.2013

Ort Galerie Martin Mertens
Linienstraße 148
10115 Berlin
Öffnungszeiten Di–Sa 12–18 Uhr & nach Vereinbarung

zur Eröffnung der Ausstellung "Das Rauschen der Blätter im Nadelwald" mit Arbeiten von Kai Mailänder
lädt die Galerie Martin Mertens Sie ganz herzlich ein.

Teilnehmende Künstler Kai Mailänder
Kai Mailänder

Daniel Bodner
The Space Between.
Dauer 26.04.2013 - 01.06.2013

Ort Galerie Martin Mertens
Linienstraße 148, 10115 Berlin
Öffnungszeiten Di.- Sa. 12:00 – 18:00 Uhr und nach Vereinbarung

Die Galerie Martin Mertens zeigt eine Einzelausstellung des New Yorker Künstlers Daniel Bodner.

Teilnehmende Künstler Daniel Bodner
Daniel Bodner

Kabinett - das kleine Format
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Eröffnung01.03.2013, 18:00 - 21:00
Dauer 01.03.2013 - 20.04.2013

Ort Galerie Martin Mertens
Linienstraße 148
10115 Berlin
Öffnungszeiten Di - Sa 12:00 - 18:00 und nach Vereinbarung

Liebe Freunde der Galerie Martin Mertens,
am 1. März eröffnen wir unsere neuen Galerieräume in der Linienstraße 148 in Berlin Mitte.
Wir zeigen zur Eröffnung eine Gruppenausstellung mit Werken von 10 Künstlern unter dem Titel: "Kabinett - das kleine Format"
Wit freuen uns auf Ihren Besuch!

Teilnehmende Künstler EVA & ADELE, Jacqueline Devreux, Hannah Dougherty, Pius Fox, Enrico Freitag, Jim Harris, Kanter, Kai Mailänder, Katja Pfeiffer, Miriam Vlaming, Santiago Ydáñez
Kabinett - das kleine Format

Miriam Vlaming
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Vernissage12.05.2012, 18:00
Dauer 12.05.2012 - 23.06.2012

Ort Galerie Martin Mertens
Schleißheimer Straße 26
80333 München
Öffnungszeiten Mi - Sa, 13 - 18 Uhr

Zur night art eröffnet die Galerie Miriam Vlamings Einzelausstellung in München.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Teilnehmende Künstler Miriam Vlaming
Miriam Vlaming

Kai Mailänder & Katja Schwinn
Neufundland.
Eröffnung11.05.2012, 18:00 - 21:00
Dauer 11.05.2012 - 23.06.2012

Ort MM Projects
Kriegsstraße 134
76133 Karlsruhe
Öffnungszeiten Freitag & Samstag 13:00 - 18:00 und nach Vereinbarung

Unter Neufundland - im Sinne von Neuland betreten- zeigt diese Ausstellung eine experimentelle Zusammenarbeit von Kai Mailänder und Katja Schwinn, die seit 2009 kooperieren.

Teilnehmende Künstler Kai Mailänder, Katja Schwinn
Kai Mailänder & Katja Schwinn

Jim Harris
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Vernissage05.05.2012, 18:00
Dauer 05.05.2012 - 23.06.2012

Ort Galerie Martin Mertens
Brunnenstraße 185, 2 HH
10119 Berlin
Öffnungszeiten Di - Sa, 13 - 18 Uhr

Wir möchten Sie herzlich zur Einzelausstellung des britischen Malers Jim Harris in der Berliner Galerie einladen.

Teilnehmende Künstler Jim Harris
Jim Harris

John Lurie
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Vernissage17.03.2012, 18:00
Dauer 17.03.2012 - 30.04.2012

Ort Galerie Martin Mertens
Brunnenstraße 185, 2 HH
10119 Berlin
Öffnungszeiten Di - Sa, 13 - 18 Uhr

Die Galerie Martin Mertens freut sich sehr, die erste Einzelausstellung mit Arbeiten des New Yorker Künstlers John Lurie in Berlin zeigen zu dürfen.

Teilnehmende Künstler John Lurie
John Lurie

Santiago Ydáñez
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Vernissage15.03.2012, 18:00
Dauer 15.03.2012 - 22.04.2012

Ort Galerie Martin Mertens
Schleißheimer Straße 26
80333 München
Öffnungszeiten Mi - Sa, 13 - 18 Uhr

Wir möchten Sie herzlich zu unserer zweiten Einzelausstellung des spanischen Malers Santiago Ydáñez einladen.

Teilnehmende Künstler Santiago Ydáñez
Santiago Ydáñez

MATTHIAS KANTER
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Vernissage19.01.2012, 18:00
Dauer 19.01.2012 - 10.03.2012

Ort Galerie Martin Mertens
Öffnungszeiten Mi - Sa, 13 - 18 Uhr

Die Galerie Martin Mertens betreut seit Jahren das Werk von Matthias Kanter und freut sich aktuelle Arbeiten erstmalig in München präsentieren zu können

Teilnehmende Künstler Matthias Kanter
MATTHIAS KANTER

KATRIN HOFFERT
True Lies.
Vernissage14.01.2012, 18:00
Dauer 14.01.2012 - 25.02.2012

Ort Galerie Martin Mertens
Brunnenstraße 185, 2 HH
10119 Berlin
Öffnungszeiten Di - Sa, 13 - 18 Uhr

Unter dem Titel True Lies zeigen wir Katrin Hofferts neue Werkgruppe

Teilnehmende Künstler Katrin Hoffert
KATRIN HOFFERT

EVA & ADELE
Echo.
Vernissage09.09.2011, 18:00
Dauer 09.09.2011 - 29.10.2011

Ort Galerie Martin Mertens
Schleißheimer Straße 26
80333 München
Öffnungszeiten Mi - Sa, 13 - 18 Uhr

Wir zeigen die erste Einzelausstellung des Künstlerduos EVA & ADELE in München.

Teilnehmende Künstler EVA & ADELE
EVA & ADELE

Jacqueline Devreux
Family Dreams.
Vernissage02.09.2011, 18:00
Dauer 02.09.2011 - 22.10.2011

Ort Galerie Martin Mertens
Brunnenstraße 185, 2 HH
10119 Berlin
Öffnungszeiten Di - Sa, 13 - 18 Uhr

Mit der Ausstellung Family Dreams zeigen wir das erste Mal Arbeiten der Brüsseler Malerin Jacqueline Devreux in Berlin.

Teilnehmende Künstler Jacqueline Devreux
Jacqueline Devreux