DAS KUNSTNETZWERK


Kostenlos Teilnehmen
DAS NETZWERK FÜR PROFIS
UND KUNSTLIEBHABER.
Mehr über qjubes > Kunstmagazin


Der skulpturale Sound der B-Seite. Ein Essay zu Michael Sailstorfer



Michael Sailstorfer: 3 falsche Perser, 2004. Ausstellungsansicht B-Seite im Haus am Waldsee 2014 Berlin, Foto: Bernd Borchardt

Karina Smigla-Bobinski - Morning Star und Bodo Korsig



Karina Smigla-Bobinski: MORGENSTERN - Raum-Skulptur
- 2013 (Rauminstallation Pfeilschaften mit einer Wandinstallation von Bodo Korsig) Ausstellung gast.freund.schaft – sculpture europe in TUFA in Trier, Copyright bei Smigla-Bobinski und Bodo Korsig

Rauminstallationen von Joung-en Huh



Joung-en Huh: Suite #1, 2007, imprägniertes Holz, Tapeten, Spanplatten, 200 x 130 x 300 cm

Bad News aus der Potsdamer! Kristof Kintera bei Jiri Svestka. Essay..



Kristof Kintera: Bad News, Installationsansicht Galerie Jiri Svestka / Berlin © Balint Meggyesi und Courtesy: Jiri Svestka

Das weiche Fleisch der Margarinen. Über Sonja Alhäuser



Sonja Alhäuser: Lehnendes Hallo II, Détail. Ziehmargarine, beleuchtete Vitrine, 37,00x42,00x80,00 cm, 2010


KUNSTWERKE AUF QJUBES


Daniele Buetti
Don´t follow me

...


Nina Brauhauser
5 minute architecture No.7

In den fotografischen Arbeiten entstehen durch modellhaftes Zusammenfügen zweidimensionaler grafischer Flächen virtuelle Raumkonstruktionen. Durch Licht und damit Schatten wird ein utopischer Raum generiert, dessen narrative Qualitäten sich in den Übergängen von Fläche zum Raum verdichten. Je nach Ausschnitt, Perspektive und Lichtführung alternieren die Arbeiten zwischen Raum und Fläche. Mal ragen die Flächen in den Raum und führen den Blick, dann wieder scheint die räumliche Erstreckung in die Fläche zu kippen. Die grafische Fläche wird zur raumbildenden Identität, indem sie diesen bestimmt. Die Parameter Farbe, Licht und Schatten regulieren die Bildwirklichkeit, den fiktiven Raum. Das Bild bietet keinen Verweis auf eine real existierende Räumlichkeit, sondern besteht selbstreferentiell. ...


Beatriz Crespo
APHORISMUS

...


Gerlinde Salentin
Wanderung auf der Hardt

„Die digital bearbeiteten Photographien der Serie „Familienauf-stellung“ sind weit mehr als lediglich bearbeitete Fotos. Sie wirken eher wie solitäre Gemälde, die als Fragment-Kompositionen, als Montagen & Bearbeitungen von photographischen, graphischen & malerischen Elementen zugleich Relikte kunsthistorischer Motive, Stile & Gattungen kombinieren - & zu einer überzeugenden Syn- these führen. Andererseits sind die einzelnen Arbeiten als inte- grale Teile einer Serie kunstvoll zu einem submarin verbundenen Archipel elementarer Fragen komponiert. Exemplarische Suchbild-Matrizes eines (Re)konstruktionsversuchs von Familie, Familien-vergangenheit & Identität. Die geweckten Assoziationen & die aufgeworfenen Fragen berühren die Substanz. Handelt es sich um Formen von Vergangenheitsbewältigung oder eher um Phanas- mata? Um Wunsch- oder Traumbilder? Projektionen? Um ebenso kollektive wie individuelle Gedächtnis-Matizes einer (un)möglichen Konstruktion von Familie & Identität durch psycho-photographi- sche Erinnerungsrelikte? Was ist Familie, Individualität, was Ge- dächtnis, was Vergangenheit, was Konstruktion? Was ist gesche- hen? Was ist wirklich geschehen? Was ist real? Was war, was ist? Was sind überhaupt die entscheidenden Fragen? An die Stelle der Suche nach Antworten ist bei Gerlinde Salentin wie bei Gertrude Stein eine Suche nach den entscheidenden Fragen getreten: „There ain’t no answer. There ain’t gonna be any answer. There never has been an answer. That’s the answer.“ Das ist die Frage. Kurz vor ihrem Tod fragte Gertrude Stein: „What is the answer?“ Als keine Antwort kam, lachte sie & sagte, unmittelbar bevor sie starb: „In that case, what is the question?““ Ph. Sternfels ...


Joung-en Huh
Villa #1

...